Deutsche Märkte schließen in 7 Stunden 43 Minuten
  • DAX

    15.680,64
    -25,17 (-0,16%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.226,29
    +5,41 (+0,13%)
     
  • Dow Jones 30

    35.490,69
    -266,19 (-0,74%)
     
  • Gold

    1.804,80
    +6,00 (+0,33%)
     
  • EUR/USD

    1,1617
    +0,0011 (+0,09%)
     
  • BTC-EUR

    50.779,96
    -1.383,57 (-2,65%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.423,56
    -50,77 (-3,44%)
     
  • Öl (Brent)

    81,79
    -0,87 (-1,05%)
     
  • MDAX

    34.848,66
    -162,38 (-0,46%)
     
  • TecDAX

    3.808,08
    -5,49 (-0,14%)
     
  • SDAX

    17.023,42
    +2,08 (+0,01%)
     
  • Nikkei 225

    28.820,09
    -278,15 (-0,96%)
     
  • FTSE 100

    7.236,15
    -17,12 (-0,24%)
     
  • CAC 40

    6.770,48
    +16,96 (+0,25%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.235,84
    +0,12 (+0,00%)
     

US-Börsen: Jobdaten und Quartalszahlen treiben den Dow

·Lesedauer: 3 Min.

New York (dpa) - Erfreuliche Unternehmenszahlen und robuste Konjunkturdaten haben den Dow Jones Industrial am Donnerstag auf Erholungskurs geschickt. Der Dow schloss ebenso wie alle anderen viel beachteten Indizes deutlich im Plus. Am Arbeitsmarkt hat sich die Lage überraschend deutlich verbessert.

Die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sank erstmals in der Corona-Krise unter 300.000. Der Leitindex Dow zog nach einigen zuletzt trüben Tagen um 1,56 Prozent auf 34.912,56 Punkte an. Der S&P 500 gewann 1,71 Prozent auf 4438,26 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,88 Prozent auf 15.052,42 Punkte nach oben.

Mit Blick auf einzelne Unternehmen hatte der Krankenversicherer UnitedHealth seine Gewinnprognose für dieses Jahr nach einem überraschend guten Sommerquartal ein weiteres Mal angehoben. Die Aktien sprangen auf ein Rekordhoch und zogen am Ende um gut vier Prozent an.

Die Drogerie- und Apothekenkette Walgreens Boots Alliance hatte sich im Schlussquartal ihres Geschäftsjahres 2020/21 deutlich von den Folgen der Corona-Pandemie erholt. Die Papiere schnellten nach einem verhaltenen Start letztlich um 7,4 Prozent in die Höhe und setzten sich damit an die Dow-Spitze. Den deutlichen Schub im späten Handel nach oben begründeten Börsianer damit, dass das Management in der Telefonkonferenz nach Bekanntgabe der Quartalszahlen die langfristigen Wachstumsperspektiven des Unternehmens betont habe.

Zudem hatten nach der größten US-Bank JPMorgan nun weitere wichtige Geldhäuser ebenfalls kräftige Gewinnsprünge gemeldet. Auch Bank of America und Wells Fargo hatten im dritten Quartal von der Auflösung von Rückstellungen profitiert, die sie im Corona-Jahr 2020 mit Blick auf drohende Kreditausfälle gebildet hatten. Denn die Wirtschaft erholt sich von der Krise, und es fallen absehbar doch nicht so viele Kredite aus wie zwischenzeitlich befürchtet. Die Geldhäuser Morgan Stanley und Citigroup steigerten ihre Gewinne ebenfalls deutlich.

Gleichwohl fiel die Reaktion der Anleger gemischt aus. Während die Anteilscheine von Bank of America um 4,5 Prozent und die von Morgan Stanley um 2,5 Prozent anzogen, legten die Papiere von Citigroup nur um 0,8 Prozent zu. Die Aktien von Wells Fargo fielen sogar um 1,6 Prozent. Diese Bank musste bei den Erträgen einen Rückgang hinnehmen. Zudem schlug der Skandal um fingierte Kontoeröffnungen ein weiteres Mal negativ zu Buche.

Abseits der Berichtssaison fielen die Anteilscheine von Boeing am Dow-Ende um rund zwei Prozent. Die Problemserie bei dem Pannenjet 787 «Dreamliner» reißt nicht ab. Nun teilte ein Zulieferer mit, dass einige Bauteile nicht korrekt hergestellt wurden.

Die Aktien von Macy’s gewannen knapp drei Prozent. Der aktivistische Investor Jana Partners ist einem Bericht des «Wall Street Journal» zufolge bei der Kaufhauskette eingestiegen. Er fordere, dass Macy’s sich von seinen Online-Aktivitäten trenne, um auf diese Weise verborgene Werte zu heben.

Der Euro profitierte etwas von einer breit angelegten US-Dollar-Schwäche und notierte zuletzt bei 1,1598 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1602 (Mittwoch: 1,1562) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8619 (0,8649) Euro.

Am US-Rentenmarkt knüpfte der Terminkontrakt für zehnjährige Treasuries (T-Note-Future) an seine Vortagesgewinne an und stieg um 0,21 Prozent auf 131,50 Punkte. Zehnjährige Papiere rentierten mit 1,52 Prozent und damit wieder ein Stück weiter unter dem Fünfmonatshoch, das in dieser Woche bei 1,63 Prozent erreicht worden war.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.