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US-Anleihen legen nach anfänglichen Verlusten zu

NEW YORK (dpa-AFX) - US-Staatsanleihen haben am Donnerstag ihre Verluste im frühen Handel wettgemacht und Kursgewinne verbucht. Im Gegenzug gaben die Renditen etwas nach. Mit einer Begründung der gedrehten Kurse taten sich Beobachter schwer. Am Aktienmarkt war die Stimmung gelöst angesichts der Entspannungssignale aus den USA gegenüber dem Iran. Insofern dienten die Aktienkurse nicht als Erklärung.

Konjunkturdaten hatten kaum bewegt. Die wöchentlichen Daten vom Arbeitsmarkt waren schwächer ausgefallen als erwartet. Allerdings zeichnet sich der amerikanische Arbeitsmarkt durch eine sehr hohe Beschäftigung bei moderat wachsenden Löhnen aus. Grund zur Sorge geben die Daten daher nicht.

Unterdessen bestätigte der Vizechef der US-Notenbank Fed den geldpolitischen Kurs. Eine Änderung der Geldpolitik sei so lange nicht zu erwarten, wie sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht entscheidend änderten, sagte Richard Clarida.

Zweijährige Anleihen stagnierten zuletzt bei 100 3/32 Punkten. Sie rentierten mit 1,572 Prozent. Fünfjährige Anleihen rückten um 2/32 Punkte auf 100 16/32 Punkt nach. Sie rentierten mit 1,646 Prozent. Richtungweisende zehnjährige Anleihen gewannen 7/32 Punkte auf 99 3/32 Punkte. Sie rentierten mit 1,849 Prozent. Longbonds mit einer Laufzeit von dreißig Jahren legten um 28/32 Punkte auf 101 4/32 Punkte. Sie rentierten mit 2,322 Prozent.