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Umfrage: Mehrheit für Verkürzung von Quarantäne

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BERLIN (dpa-AFX) - Kurz vor der Bund-Länder-Runde über neue Corona-Maßnahmen hat sich in einer Umfrage eine Mehrheit der Bürger in Deutschland für eine Verkürzung der Quarantänedauer ausgesprochen. Demnach befürworten zwei Drittel (67 Prozent) der Befragten, die Quarantänedauer für Kontaktpersonen von Infizierten zu reduzieren, wenn diese symptomfrei sind, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage von infratest dimap für den ARD-Deutschlandtrend hervorgeht. Ebenso viele befürworten es, die Isolationszeit für Infizierte zu kürzen, wenn diese negativ getestet und symptomfrei sind.

Unter dem Druck hochschnellender Infektionszahlen wollen Bund und Länder am Freitag über zusätzliche Corona-Maßnahmen entscheiden. Bei der ersten Beratung von Kanzler Olaf Scholz (SPD) mit den Ministerpräsidenten im neuen Jahr stehen vor allem Vorkehrungen gegen die ansteckendere Virusvariante Omikron im Mittelpunkt. Für Personal in wichtigen Versorgungsbereichen sollen wohl Quarantänezeiten mit Absicherung durch Labortests verkürzt werden.

Nach den aktuellen Regelungen wird bei der Dauer zwischen verschiedenen Virusvarianten unterschieden. Im Falle einer Omikron-Infektion müssen Infizierte für mindestens 14 Tage in Isolation und benötigen anschließend einen negativen Test. Enge Kontaktpersonen von Omikron-Infizierten müssen für 14 Tage in Quarantäne.

In der Umfrage bewertet eine relative Mehrheit von 42 Prozent die aktuell geltenden Corona-Maßnahmen in Deutschland als angemessen. Das sind den Angaben zufolge 22 Prozentpunkte mehr als Anfang Dezember. Damals hatte eine Mehrheit gesagt, die Corona-Maßnahmen gingen nicht weit genug. Das sagen nach der Anpassung der Maßnahmen vor Weihnachten jetzt nur noch 31 Prozent (60 Prozent im Dezember). Für jeden Vierten (25 Prozent) gehen die Corona-Maßnahmen aktuell zu weit (plus 8 Prozentpunkte).

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