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Uipath-Aktie steigt nach IPO um 23 Prozent

Pamela Rauleder
·Lesedauer: 3 Min.
Uipath-CEO und Mitgründer Daniel Dines.
Uipath-CEO und Mitgründer Daniel Dines.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Uipath hat den größten IPO eines Startups mit europäischen Wurzeln an der New Yorker Börse hingelegt. Uipath und seine Investoren verkauften rund 23,9 Millionen Aktien zu einem Preis von 56 US-Dollar pro Stück, was dem Startup letztendlich 1,34 Milliarden Dollar einbrachte. Nach Handelsbeginn stieg die Aktie rasch um 20 Prozent und ging mit 69 Dollar aus dem Handel, einem Plus von gut 23 Prozent. Das Unternehmen, dessen Software wiederholende Büroaufgaben automatisiert, erzielte im letzten Geschäftsjahr 607,6 Millionen Dollar, eine Steigerung von 81 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Uipath wurde ursprünglich in Rumänien gegründet und hat nun seinen Sitz in New York. Der Börsengang ist ein voller Erfolg für CEO und Mitgründer Daniel Dines und den Startup-Finanzierer Earlybird. Dines sagte: „Der heutige Tag markiert einen wichtigen Meilenstein für Uipath. Vor sechs Jahren bestand dieses Unternehmen noch aus zehn Personen, die in einer kleinen Wohnung in Rumänien arbeiteten. Heute sind wir ein multinationales Unternehmen, das in fast 30 Ländern tätig ist.“ [Mehr bei Handelsblatt, CNBC und Wall Street Journal]

Auf Gründerszene lest ihr heute über die neuesten Pläne zweier Startups, das E-Pod, den sogenannten Kabinenroller, auf die Straße zu bringen. Sie passen in die kleinsten Parklücken, sind kompakt konstruiert und könnten Carsharing attraktiver machen. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

ASML, ein niederländischer Halbleiterausrüster, hat ein gutes Wachstum gemeldet. Europas wertvollster IT-Konzern stellte gestern Investoren ein Umsatzplus von 30 Prozent in Aussicht, die Aktie kletterte daraufhin um gut vier Prozent. Der Umsatz des Unternehmens stieg im ersten Quartal 2021 auf 4,36 Milliarden Euro, im Vergleich zum Vorjahrsquartal von 4,25 Milliarden Euro. Bislang hatte ASML lediglich zehn Prozent Wachstum in Aussicht gestellt. Der Maschinenbauer profitiert vom derzeitigen Chip-Boom. [Mehr bei Handelsblatt]

Der von Tesla für Juli geplante Produktionsstart im Werk Grünheide bei Berlin könnte sich verzögern. Wie das Handelsblatt berichtet, sollen womöglich noch einmal Unterlagen zum Bau der Fabrik öffentlich gemacht werden. Dadurch könnte der geplante Start um Monate verschoben werden. Indes wechselt der Vizepräsident der Rechtsabteilung von Tesla, Alan Prescott, zu Luminar, einem Startup, das Laser-Sensoren für autonome Autos entwickelt. Der Schritt ist eine Bestätigung für die Technologie, die Tesla-CEO Elon Musk zuvor abgelehnt hat. [Mehr bei Handelsblatt und Bloomberg]

Doubleverify ist erfolgreich an die US-Börse gegangen. Die Aktien des Unternehmens, das Software für Werbetreibende für digitale Medien entwickelt, starteten mit einem Preis von 35 US-Dollar. Die Aktie schloss bei 36 Dollar, was einem Anstieg um 33 Prozent entspricht. Das Unternehmen bietet Software zur Messung der Anzeigenplatzierung digitaler Medien, zur Kampagneneffektivität und Analyse. [Mehr bei CNBC]

Die Dish-Aktie stieg am Mittwoch um fast elf Prozent, nachdem das TV-Satelliten-Unternehmen einen Deal mit Amazon Cloud für den 5G-Ausbau angekündigt hat. Dish sagte, es wolle später in diesem Jahr in Las Vegas ein Cloud-basiertes 5G-Netzwerk betreiben, das auf der Cloud-Infrastruktur von Amazon basiert. Die Aktien von Dish wurden am Mittwoch zu Preisen gehandelt, die seit Mitte 2019 nicht mehr zu sehen waren. [Mehr bei Bloomberg]

Atai Life Sciences, ein biopharmazeutisches Startup, plant einen Börsengang an der New Yorker Technologiebörse Nasdaq in Höhe von 100 Millionen US-Dollar. Das in Berlin ansässige Unternehmen, zu dessen Hauptförderern der Milliardär Peter Thiel zählt, reichte seine Anmeldung bei der US-amerikanischen Securities and Exchange Commission ein. Aus den Unterlagen geht hervor, dass Atai bisher insgesamt gut 362 Millionen Dollar von privaten Investoren eingesammelt hat. [Mehr bei CNBC]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Unsere Autorin Hannah Schwär schreibt heute über die Neuregelung der Mitarbeiterbeteiligungen. Monatelang hat sich die Startup-Lobby dafür eingesetzt. Die ESOP-Reform ist nun allerdings so gut wie gescheitert. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Donnerstag!

Eure Gründerszene-Redaktion