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UBS kürzt Bonuspool - aber Ermotti ist der bestbezahlte Bankboss

(Bloomberg) -- Die UBS hat ihren Bonuspool um 14% gekürzt, weil Händler und Dealmaker ein schwaches Jahr absolviert haben und sie wegen der Credit Suisse auf die Kosten schauen muss — doch zugleich machte sie Sergio Ermotti zum bestbezahlten Bankchef in Europa.

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Ermotti erhielt für seine ersten neun Monate im Amt 14,4 Millionen Franken, wovon 12,3 Millionen Franken aus der leistungsabhängigen variablen Vergütung kamen, teilte die UBS am Donnerstag in ihrem Geschäftsbericht mit. Damit übertrifft Ermotti seinen Rivalen Andrea Orcel, der als Chef der italienischen UniCredit mit rund 10 Millionen Euro nach Hause geht.

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Die UBS holte Ermotti im April letzten Jahres als CEO zurück, um die auf mehrere Jahre angelegte Integration der Credit Suisse zu leiten. Die Bank verzeichnete in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres einen Verlust und hat bereits angekündigt, dass das Jahr 2024 aufgrund der komplexeren Integrationsaufgaben schwieriger werden wird.

“Der Verwaltungsrat anerkennt Sergio Ermottis herausragende Leistung in einem entscheidenden Jahr in der Geschichte von UBS sowie die großen Fortschritte bei der Umsetzung der Integrationsprioritäten”, heißt es im Geschäftsbericht.

Der Jahresgewinn erreichte den Rekordwert von 27,8 Milliarden Dollar (25,2 Milliarden Franken), was fast vollständig auf außerordentliche Effekte der Übernahme der Credit Suisse zurückzuführen ist. Der sogenannte negative Goodwill-Effekt, der sich aus dem niedrigen Kaufpreis für die Bank ergibt, wurde dabei im Vergleich zu früheren Schätzungen um 1,2 Milliarden Dollar reduziert.

Verwaltungsratspräsident Colm Kelleher erhielt für den Zeitraum 2023/2024 eine feste Vergütung von 4,7 Millionen Franken.

Die geringere Bonuszuteilung spiegelt “den Kostenaufwand durch die Integration der Credit Suisse, die herausfordernden operativen Umstände für die Finanzindustrie sowie die Unsicherheit und Marktvolatilität infolge anhaltender geopolitischer Spannungen” wider, sagte die Bank in ihrem Bericht.

Mehr zum Thema: Europas Top-Investmentbanken kürzen Boni wegen Deal-Einbruchs

Seit dem Abschluss der Übernahme im Juni hat die UBS Ziele für die Integration ihres ehemaligen Lokalrivalen formuliert, darunter Kosteneinsparungen in Höhe von rund 13 Milliarden Dollar.

In einem Brief an die Aktionäre erklärte die UBS, dass Ermotti auch nach Abschluss des Integrationsprozesses der Credit Suisse an der Spitze der Schweizer Bank bleiben könne. “Sergio Ermotti hat sich bereit erklärt, mindestens bis zum Abschluss des Integrationsprozesses – wenn nicht länger – im Amt zu bleiben”, heißt es in dem von Ermotti und Kelleher gemeinsam gezeichneten Schreiben.

Mehr zum Thema: Für UBS hat sich die Rettung der Credit Suisse bislang gelohnt

Die Generalversammlung der UBS findet am 24. April statt. Unter anderen werden die Aktionäre über die Wahl von Gail Kelly in den Verwaltungsrat abstimmen. Sie soll Dieter Wemmer ersetzen, der nach acht Jahren als Verwaltungsrat abtritt. Alle anderen Mitglieder stellen sich zur Wiederwahl.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr schlägt die UBS eine ordentliche Dividende von 0,70 Dollar pro Aktie vor.

Überschrift des Artikels im Original:UBS Cuts Bonus 2023 Pool by 14% After Deal, Trading Slowdown

©2024 Bloomberg L.P.