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Tschentscher: Spätestens Ende des Jahres ist die Pandemie überwunden

·Lesedauer: 1 Min.

HAMBURG (dpa-AFX) - Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) geht davon aus, dass die Corona-Pandemie Ende des Jahres überstanden ist. "Ich denke, wir werden die Pandemie dieses Jahr hinter uns lassen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Die zugelassenen Impfstoffe schützten nach ersten Erkenntnissen auch vor den neuen Virus-Varianten. "Nun kommt es darauf an, dass sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger impfen lassen und wir als Gesellschaft damit insgesamt geschützt sind." Möglicherweise müsse die Covid-19-Impfung nach einer gewissen Zeit aufgefrischt werden. "Dies wäre als Routine in unserem Gesundheitssystem auch machbar."

Anders als 2020 gebe es jetzt wirksame Impfstoffe. "Zweitens haben wir eine umfassende Teststrategie, die im vergangenen Sommer und Herbst ebenfalls noch nicht möglich war. Damit sind wir in der Lage, Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen." Und drittens gebe es nach anderthalb Jahren Pandemie viele Erkenntnisse und Erfahrungen über kritische Bereiche. "Deswegen hoffe ich, dass das Infektionsgeschehen auch im Herbst niedrig bleibt und keine erneuten Lockdown-Maßnahmen erforderlich werden", sagte Tschentscher.

Das Impfzentrum in den Hamburger Messehallen werde voraussichtlich Ende August schließen. Bis dahin werde entschieden, welche Angebote weiter nötig seien. Schon jetzt böten viele Praxen, Krankenhäuser und betriebsmedizinische Einrichtungen, Corona-Impfungen an. "Wir werden sicherstellen, dass alle, die in Hamburg eine Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfung brauchen, sie auch erhalten können", sagte Tschentscher.

Für die Organisation der Impfstofflieferungen sei das Bundesgesundheitsministerium zuständig. "Wir wissen jetzt noch nicht sicher, was zum Beispiel Anfang August geliefert wird." Die Bundesregierung habe sich bei den Herstellern bestimmte Kontingente für die einzelnen Quartale gesichert. "Wenn die angekündigten Lieferungen tatsächlich eintreffen, können wir bis zum Ende des Sommers allen ein Impfangebot machen."

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