Deutsche Märkte öffnen in 1 Stunde 58 Minute
  • Nikkei 225

    23.474,92
    -19,42 (-0,08%)
     
  • Dow Jones 30

    27.685,38
    -650,19 (-2,29%)
     
  • BTC-EUR

    11.067,21
    -27,87 (-0,25%)
     
  • CMC Crypto 200

    260,98
    -2,43 (-0,92%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.358,94
    -189,34 (-1,64%)
     
  • S&P 500

    3.400,97
    -64,42 (-1,86%)
     

Trotz steigender Coronazahlen: Fridays for Future demonstriert wieder

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN/STOCKHOLM (dpa-AFX) - Rund um die Erde wollen am Freitag Klimaschützer auf die Straße gegen, um für mehr Tempo im Kampf gegen die Klimakrise zu demonstrieren. Die Bewegung Fridays for Future hat trotz der Corona-Krise dazu aufgerufen, nachdem monatelang die Proteste hauptsächlich im Internet stattgefunden haben. Die Veranstalter versicherten vorab, dass man sich an Schutzmaßnahmen gegen die Pandemie halten wolle. Fridays for Future zufolge sind weltweit mehr als 3000 "Klimastreiks" registriert, allein in Deutschland sind demnach mehr als 400 Demonstrationen geplant, darunter eine Mahnwache am Brandenburger Tor in Berlin.

Nach mehreren internationalen Großprotesten 2019 und einem coronabedingt weitgehend ins Internet verlagerten Protesttag vor fünf Monaten ist es der erste Aktionstag, bei dem die junge Klimabewegung in diesem Jahr wieder auf die Straße geht. Zur Begründung hieß es unter anderem, die kommenden Monate seien entscheidend dafür, die Erderwärmung auf 1,5 Grad im Vergleich zu vorindustriellen Zeit zu begrenzen - und damit katastrophale Folgen wie vermehrte Dürren einzudämmen. Die Klimaaktivisten werden von zahlreichen gesellschaftlichen Gruppen unterstützt, darunter kirchliche Initiativen, Umweltverbände und Gewerkschaften.

Die führende Klimaaktivistin Greta Thunberg, die sich derzeit in ihrer schwedischen Heimat befindet, kündigte an, dass sowohl auf den Straßen als auch digital demonstriert werden solle. "Wir werden das auf viele verschiedene Arten tun, je nachdem, wie die Situation der Corona-Beschränkungen aussieht", sagte sie vorab auf einer Online-Pressekonferenz. Damit solle ein Signal gesendet werden, dass die Klimakrise wie eine wirkliche Krise behandelt werden müsse.