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Tinder-Mutter Match prophezeit „Sommer der Liebe“

Barbara Barkhausen
·Lesedauer: 4 Min.
Nach dem einsamen Jahr 2020 scheinen viele Menschen wieder Anschluss zu suchen.
Nach dem einsamen Jahr 2020 scheinen viele Menschen wieder Anschluss zu suchen.

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Match, der Mutterkonzern der bekannten Dating-App Tinder, ist mit äußerst positiven Zahlen in das Jahr gestartet. Im ersten Quartal stiegen die Erlöse im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 668 Millionen US-Dollar. Der Gewinn kletterte damit auf 174,3 Millionen Dollar. Noch vor zwölf Monaten hatte die Corona-Krise der Firma, die neben Tinder auch noch die Dating-Apps Hinge und Okcupid betreibt, einen Verlust über 200 Millionen beschert.

Die erfolgreiche Impfkampagne in den USA hat das Geschäft nun aber wieder aufblühen lassen. Für den anstehenden Sommer ist der Konzern sogar so optimistisch, dass die Vorstandschefin der Gruppe, Shar Dubey, von einem „Sommer der Liebe“ sprach. [Mehr bei Handelsblatt und Bloomberg]

Auf Gründerszene: Die Stimmung wandelt sich: Klimaneutralität und Nachhaltigkeit werden immer wichtiger. Selbst Investoren schauen bei Startups inzwischen genau hin, schreibt Andre Waßmann, Mitglied der Geschäftsleitung und Head of M&A & Corporate Finance bei der Unternehmensberatung Helbling Business Advisors, in einem Gastbeitrag. [Mehr bei Gründerszene]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Lyft hat ebenfalls positive Zahlen für das erste Quartal gemeldet. Nach dem Einbruch des Fahrgeschäfts im vergangenen Jahr meldete der US-amerikanische Fahrdienstvermittler am Dienstag nun 13,5 Millionen aktive Nutzer in den ersten drei Monaten des Jahres. Das Unternehmen erzielte im Quartal einen Umsatz von fast 609 Millionen US-Dollar – noch weit entfernt von den 955,7 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum, doch ein Zeichen in die richtige Richtung nach den schweren Monaten. [Mehr bei Wall Street Journal]

Oura, ein Hersteller von Fitness-Accessoires, hat vom Sportboom während der Pandemie profitiert. Die in Oulu in Finnland ansässige Firma konnte in einer Finanzierungsrunde 100 Millionen US-Dollar einsammeln. Die Gelder stammen von bestehenden Investoren sowie neuen Geldgebern. Das Unternehmen vertreibt einen intelligenten Ring, der tägliche Aktivitäten, aber auch Schlafgewohnheiten aufzeichnet, um das persönliche Wohlbefinden zu verbessern. [Mehr bei Techcrunch]

SpaceX treibt sein Internetprojekt mit großen Schritten voran. So hat die Firma 60 weitere ihrer Starlink-Satelliten gestartet, mit denen CEO Elon Musk ein globales Breitband-Internet-Netz aufbauen will. Seit Anfang März hat das Unternehmen damit 420 Starlink-Satelliten ins All geliefert. Laut eines Medienberichts liegen der Firma inzwischen bereits 500.000 Vorbestellungen für ihren Service vor. [Mehr bei Techcrunch]

Die frühere Theranos-Chefin Elizabeth Holmes ist zum ersten Mal seit 15 Monaten wieder vor Gericht erschienen. In dem Prozess wird Holmes Betrug vorgeworfen. Die Firma, die Bluttests auswertete, war 2018 geschlossen worden, nachdem eine Untersuchung des Wall Street Journal unbewiesene Technologien und zweifelhafte Geschäftspraktiken aufgedeckt hatte. Die Anhörung ging über sieben Stunden. Dabei wurde auch die Frage erörtet, inwiefern die Kultur des Silicon Valley Holmes Verhalten als CEO von Theranos beeinflusst haben könnte. [Mehr bei CNBC]

Twitter hat den Nachrichtenabonnementservice Scroll übernommen. Mit Hilfe von Scroll können Nutzer dafür bezahlen, Anzeigen aus den von ihnen gelesenen Nachrichten zu entfernen. Das Team soll Twitter bei der Entwicklung seines neuen Abonnementprodukts unterstützen. Ein Preis wurde nicht bekannt gegeben. Zuvor hatte Twitter schon den Newsletter-Anbieter Revue aufgekauft. [Mehr bei The Information]

Facebook entscheidet am Mittwoch nun endgültig über das derzeit gesperrte Konto des früheren US-Präsidenten Donald Trump. Die Plattform hatte Trumps Seite nach dem Sturm auf das US-Kapitol kurzerhand abgestellt. Nun besteht jedoch eine Chance, dass der frühere Präsident sie zurückerhalten könnte. Das sogenannte Oversight Board von Facebook, eine Gruppe externer Entscheider, soll am Mittwoch ihr endgültiges Urteil präsentieren. Am Dienstag hat Trump zudem sein über Monate hinweg angekündigtes eigenes Social-Media-Netzwerk gestartet, doch bisher präsentierte er nur eine Website, die im Wesentlichen nichts anderes als ein Wordpress-Blog ist. [Mehr bei Techcrunch und The Verge]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Die Private-Equity-Firma EQT zahlt über 100 Millionen für das Augsburger Pflege-Startup Prosenio. Davon profitiert der Münchener Wagniskapitalgeber Yabeo. Der Deal ist auch ein Zeichen der Zeit: Denn die Bevölkerung hierzulande wird immer älter – und damit wächst auch das Investoreninteresse an Pflegeangeboten. [Mehr bei Gründerszene]

Einen schönen Mittwoch!

Eure Gründerszene-Redaktion