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Tesla will auch mit Antrag für Batteriefabrik möglichst zügig starten

·Lesedauer: 1 Min.

GRÜNHEIDE (dpa-AFX) - Der US-Elektroautobauer Tesla <US88160R1014> will auch mit dem geplanten Antrag für eine Batteriefabrik in Grünheide bei Berlin zügig mit der Autoproduktion starten, plant aber eine Verzögerung ein. Sollte die durchaus wahrscheinliche Neuauslage des Antrags zur Genehmigung des Vorhabens nötig sein, sei es "weiter unser Ziel (...), so schnell wie möglich in diesem Jahr mit der Produktion zu beginnen", hieß es am Mittwoch in Unternehmenskreisen. Tesla bereitet sich aber auf eine mögliche Verzögerung vor: Im Geschäftsbericht für das erste Quartal steht, das Projekt sei auf Kurs, "spät im Jahr 2021" mit Produktion und Auslieferungen zu beginnen.

Tesla wollte ursprünglich im Juli in Grünheide in Brandenburg mit der Herstellung von E-Autos beginnen. Nun droht ein späterer Start: Der Antrag zur Genehmigung des Vorhabens muss laut Landesumweltamt erneut öffentlich ausgelegt werden, weil Tesla auch Errichtung und Betrieb einer Batteriefabrik in den bisherigen Antrag einbeziehen will. Der Umfang des geänderten Antrags ist demnach ebenso unklar wie der Zeitplan.

Tesla-Chef Elon Musk will in Grünheide die weltgrößte Batteriefabrik errichten. Bisher steht die umweltrechtliche Genehmigung für die Autofabrik durch das Land Brandenburg aus. Tesla baut dort auf eigenes Risiko über mehrere vorzeitige Genehmigungen.