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Tesla muss Hauptversammlung in den Spätsommer verschieben

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Das Aktionärstreffen des E-Auto-Pioniers fällt den kalifornischen Corona-Maßnahmen zum Opfer. Tesla-Chef Elon Musk rechnet aber mit einem Termin im August.

Die Jahreshauptversammlung soll im kalifornischen Fremont stattfinden. Foto: dpa
Die Jahreshauptversammlung soll im kalifornischen Fremont stattfinden. Foto: dpa

Wegen der Corona-Pandemie verschiebt der Elektroauto-Hersteller Tesla das jährliche Aktionärstreffen. Auf Twitter kündigt Tesla-Chef Elon Musk eine Verschiebung der bislang am 7. Juli angesetzten Jahreshauptversammlung an. Bis dahin seien noch keine größeren Versammlungen erlaubt, schreibt er zur Begründung.

Ein neues Datum könne er noch nicht nennen. „Aber ich schätze, vermutlich einen Monat oder so später.“ Das Treffen solle vermutlich am Fertigungsstandort im kalifornischen Fremont stattfinden, schreibt Musk weiter. Der Aktienkurs des E-Auto-Pioniers war kürzlich auf mehr als 1000 Dollar gestiegen.

Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass Tesla in seiner Heimat USA rasch ein neues Werk hochziehen will. Konkrete Pläne für den Bau einer Fabrik im texanischen Landkreis Travis County, der noch in diesem Sommer beginnen soll, liegen bereits vor. Das zeigen Dokumente, die der Rechnungshof des Bundesstaates am Donnerstag veröffentlichte.

Tesla hat bislang in den USA nur eine Autofabrik in Kalifornien. Ein weiteres Autowerk wurde in Shanghai eröffnet, eines ist in Grünheide bei Berlin im Bau. Angesichts der großen Nachfrage nach dem neuen Model Y und anderen Projekten wie dem Cybertruck müssen zügig neue Fertigungsstätten her.