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Entspannungssignale im Handelsstreit treiben US-Börsen an – Tech-Aktien gefragt

USA und China wollen ihre Gespräche fortsetzen. Das stützt besonders die exportabhängigen Technologieaktien. Wichtige US-Indizes konnten am Donnerstag deutlich zulegen.

Ein Wertpapierhändler auf dem Parkett der Wall Street. Foto: dpa
Ein Wertpapierhändler auf dem Parkett der Wall Street. Foto: dpa

Die Hoffnung auf eine Lösung des Handelsstreits zwischen den USA und China hat am Donnerstag die Börsen in New York beflügelt. Insbesondere Technologiewerte legten zu.

Der Dow-Jones-Index stieg um 1,3 Prozent auf 26.362 Punkte. Der breiter gefasste S & P erhöhte sich ebenfalls um 1,3 Prozent auf 2925 Stellen. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann 1,5 Prozent auf 7973 Zähler. Der Dax hatte zuvor 1,2 Prozent auf 11.839 Punkte zugelegt, der EuroStoxx50 1,4 Prozent auf 3411 Punkte.

Der Handelsstreit mit Zöllen und Gegenzöllen belastet seit Monaten die Wirtschaft. Chinas Handelsministerium gab nun bekannt, es liefen Vorbereitungen für die nächste Runde der Gespräche im September. US-Präsident Donald Trump sagte dem Sender Fox News, Verhandlungen seien noch für Donnerstag „auf einer anderen Ebene“ angesetzt. Einzelheiten nannte er nicht. Die angekündigten Gespräche machten den Händlern Hoffnung, sagte der Investmentchef von Raymond James, Larry Adam. „Und erst einmal wird die Lage nicht schlimmer.“

Von der Stimmung profitierten die Kurse von Technologie-Riesen wie Apple – plus 1,7 Prozent – und Microsoft – plus 1,9 Prozent.

Einzelwerte im Fokus

Anleger nehmen nach einer Umsatzwarnung der US-Modefirma Abercrombie & Fitch Reißaus. Die Aktien fallen an der Wall Street um bis zu 15 Prozent. Das auch für seine Marke Hollister bekannte Unternehmen schraubte seine Umsatzziele wegen der zu erwartenden negativen Auswirkungen des Zollstreits mit China zurück. Den neuen Prognosen zufolge rechnet Abercrombie damit, dass die Erlöse stagnieren oder maximal zwei Prozent zulegen. Zuvor hatte die Wachstumsprognose noch bei zwei bis vier Prozent betragen.

Auch der Einzelhändler Best Buy vollzog nach einem guten ersten Halbjahr nicht zuletzt wegen der Strafzölle die verbale Kehrtwende und senkte die Umsatzprognose für dieses Jahr. Das Unternehmen gilt als besonders anfällig für Restriktionen für die Einfuhr von Waren aus China. Anleger trennten sich in Scharen von den Papieren, die um 8 Prozent absackten.

Dem standen jedoch hohe Kursgewinne anderer Einzelhändler gegenüber: So schnellte der Kurs von Burlington Stores um fast 19 Prozent nach oben auf den höchsten Stand der sechsjährigen Börsengesichte. Die Warenhauskette mit mehr als 600 Filialen schraubte die Gewinnprognose für das Gesamtjahr nach oben und übertraf damit selbst die optimistischste Analystenprognose.

Auch die Kaufhauskette Dollar General mit mehr als 9000 Geschäften traut sich nach einem starken zweiten Quartal im Gesamtjahr mehr zu als bislang. Analyst Rupesh Parikh vom Broker Oppenheimer hob lobend hervor, dass das Unternehmen trotz zunehmender Risiken durch Strafzölle optimistischer geworden sei. Der Aktienkurs zog um fast 11 Prozent an auf ein Rekordhoch.