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Tattoos mit Edding-Tinte: Warum der Stifte-Hersteller jetzt in die Körperkunst-Branche einsteigen will

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Der Name Edding ist unverkennbar mit den dicken, schwarzen Filzstiften verbunden. Das deutsche Traditionsunternehmen erweitert jedoch nach und nach seine Geschäftsfelder. Nun will Edding auch in der Tattoo-Branche Fuß fassen. Ein erstes Studio wurde bereits 2020 eröffnet.

"Die Idee dazu hatten wir erstmals auf einer Strategiekonferenz 2009", wird Edding-Chef Per Ledermann in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zitiert. "Das Besondere ist die Tinte, die wir fürs Tätowieren entwickelt haben", sagt Ledermann. Fast vier Jahre lang habe die Entwicklung gedauert. Er selbst sei ebenfalls am linken Oberarm tätowiert.

Im Oktober 2020 eröffnete Edding sein erstes Tattoostudio in Hamburg. Im nächsten Jahr soll das Geschäft ausgeweitet werden. Neben neuer Edding-Tinte sollen auch weitere Läden und Partnerstudios dazukommen. Das Unternehmen von Ledermann will den Tattoo-Trend in der Bevölkerung ausnutzen.

Während der Corona-Krise hatte auch Edding unter den Pandemiebedingungen zu kämpfen. Der Umsatz im Bürogeschäft ist beim Filzstifte-Hersteller von 140 auf 125 Millionen Euro gesunken. Vor allem die neuen kreativen Bereiche, wie der Verkauf von Spraydosen und eben die Eröffnung eigener Tattoo-Studios habe dem Unternehmen durch die schwere Zeit geholfen, so Ledermann. Ein weiterer Grund, diese Sparte im Unternehmen auszubauen.

kh

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