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Türkisches Unternehmen nimmt Stromversorgung im Libanon wieder auf

·Lesedauer: 1 Min.

ISTANBUL/BEIRUT (dpa-AFX) - Nach Einstellung der Stromversorgung im Libanon hat ein türkischer Elektrizitätsversorger die Produktion wieder aufgenommen. Die Entscheidung, den Betrieb der zwei Kraftwerksschiffe vor der libanesischen Küste wieder zu starten, sei aus Kulanz getroffen worden, teilte das Unternehmen Karpowership am Dienstag mit. Karpowership hatte die Versorgung im Mai wegen ungelöster Zahlungsprobleme und nach Androhung rechtlicher Schritte eingestellt. In den kommenden Tagen und Wochen solle nun ein "konstruktiver Dialog" geführt werden, um Lösungen für die Probleme zu finden.

Der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu zufolge liefern die Schiffe "Fatmagül Sultan" und "Orhan Bey" dem Mittelmeerstaat seit 2013 Strom. Mit einer gemeinsamen Kapazität von rund 400 Megawatt deckten sie bisher rund ein Viertel des landesweiten Strombedarfs.

Der Libanon ist hoch verschuldet und steht derzeit eine schwere Wirtschafts- und Finanzkrise durch. Stromausfälle gehören zum Alltag und viele Haushalte versuchen, ihren Bedarf mit selbst erzeugtem Strom aus Generatoren zu decken. Weil Devisen für Treibstoff fehlen, könnte die Versorgung ganz zusammenbrechen. Hohe Subventionen treiben zudem die Staatsverschuldung des Landes weiter in die Höhe - ein Teufelskreis, der auch das Misstrauen der Bevölkerung gegenüber dem Staat erhöht, wie die Weltbank schreibt.

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