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Studieren ist nichts für euch? In diesen fünf Ausbildungsberufen winken hohe Gehälter

·Lesedauer: 4 Min.

Ist Studieren wirklich der einzige Weg zum finanziellen Erfolg? Viele denken das – und oftmals wird es auch so dargestellt. Kein Wunder also, dass Studieren so beliebt wie noch nie: Derzeit sind 2,9 Millionen Studenten in Deutschland an Universitäten und Hochschulen eingeschrieben. Die Ausbildung als Alternative wird hingegen oft damit abgetan, auch, weil hier hinterher vermeintlich selten hohe Gehälter herausspringen. Als Antwort darauf hat die Arbeitgeber-Bewertungsplattform Kununu eine Übersicht über sehr gut bezahlte Ausbildungsberufe erstellt. Wir haben sie hier für euch zusammengefasst.

Flugverkehrskontrolleur: bis zu 190.500 Euro

Es ist die Ausbildung mit dem höchsten Gehalt in Deutschland – allerdings ist sie auch recht anspruchsvoll. Im Durchschnitt verdient man nach der Ausbildung zum Flugverkehrskontrolleur, die drei oder vier Jahre dauert, stolze 93.200 Euro. Das obere Gehaltsende liegt bei 190.500 Euro.

Was braucht ihr dafür?
Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein und das Abitur haben. Auch müsst ihr vor Beginn der Ausbildung psychologische und medizinische Eignungstests bestehen.

Wo könnt ihr euch ausbilden lassen?
Am bekanntesten ist die DFS Deutschhe Flugsicherung. Dort bekommt ihr schon während der Ausbildung ein Gehalt von 1,200 bis 4,000 Euro.

Software-Entwickler: bis zu 84.500 Euro

Kununu klärt darüber auf, dass man längst nicht mehr studieren muss, um in der Software-Entwicklung zu arbeiten. Es ist ein Beruf mit steigender Nachfrage – und so gibt es inzwischen auch viele Ausbildungsplätze. Das Durchschnittsgehalt nach der dreijährigen Ausbildung liegt bei 54.700 Euro pro Jahr, wobei die Höchstverdiener bis zu 84.500 Euro pro Jahr an Gehalt einstreichen.

Was braucht ihr dafür?
Am besten bringt ihr ein Talent für Mathematik und die Auseinandersetzung mit Zahlen mit, so kununu. Auch eine Begeisterung für Technik solltet ihr haben.

Wo könnt ihr euch ausbilden lassen?
Zum Beispiel kann man sich bei der IHK Berlin zum Software-Entwickler ausbilden lassen. Auch die TU Darmstadt bietet die Ausbildung an. Ansonsten schreiben Firmen teilweise interne Ausbildungsstellen aus, auf die ihr euch bewerben könnt.

Immobilienmakler: bis zu 69.200 Euro

Wenn Häuser und Wohnungen euch begeistern, ist eine Ausbildung zu Immobilienmakler vielleicht genau das Richtige für euch. Es ist vor allem auch ein Beruf, der Quereinsteiger zulässt. Das Durchschnittsgehalt liegt hier bei 41.600 Euro pro Jahr, wenn die dreijährige Ausbildung abgeschlossen ist. Je nachdem, wie viele Käufe ihr vermittelt, kann das Gehalt auf bis zu 69.200 Euro pro Jahr steigen.

Was braucht ihr dafür?
Laut Kununu kann kaufmännische Erfahrung hilfreich sein, ist aber nicht zwingend notwendig. Ansonsten solltet ihr Offenheit mitbringen und Freude daran haben, in Kontakt mit anderen Menschen zu treten.

Wo könnt ihr euch ausbilden lassen?
Auch hier ist die IHK Berlin zur Stelle. Aber auch bei Makler-Giganten wie Engel & Völkers könnt ihr euch auf einen Ausbildungsplatz bewerben.

Bankkauffrau/Bankkaufmann: bis zu 69.500 Euro

Mit einem Durchschnittsgehalt von 41.700 Euro pro Jahr ist eine abgeschlossene Ausbildung zur Bankkauffrau oder zum Bankkaufmann ein guter Weg zu einem starken Einkommen. Bis zu 69.500 Euro im Jahr kann man nach dieser Ausbildung verdienen, die zwei bis drei Jahre dauert.

Was braucht ihr dafür?
Ihr braucht für diese Ausbildung mindestens den mittleren Schulabschluss. Inzwischen ist jedoch auch oft das Abitur eine Voraussetzung. Ihr solltet zudem einen sicheren Umgang mit Zahlen und Interesse an Finanzen und Wirtschaft mitbringen. Auch weist Kununu darauf hin, dass Verantwortungsbewusstsein, Selbständigkeit, sowie ein gepflegtes Aussehen zum Profil gehören.

Wo könnt ihr euch ausbilden lassen?
Viele der großen Banken bieten eine interne oder auch duale Ausbildungen an, darunter auch die Sparkasse und die Berliner Volksbank. Auch die IHK bietet Ausbildungsplätze an.

Polizist: bis zu 58.400 Euro

Zwar ist das Gehalt eines Gesetzeshüters stark von Standort und Dienstrang abhängig: Ihr könnt jedoch mit einem Durchschnittsgehalt von 35.800 Euro pro Jahr zu rechnen, und die höchsten Werte liegen bei bis zu 58.400 Euro pro Jahr. Die Ausbildungsdauer hängt auch von der Ranghöhe ab: Bis zum mittleren Dienst sind zwei Jahre zu absolvieren. In den gehobenen Dienst kommt ihr laut Kununu eher mit einem dualen Studium, welches drei Jahre dauert.

Was braucht ihr dafür?
Wichtig ist eine sehr gute körperliche Verfassung, da ihr einen Sporttest absolvieren müsst und einen bestimmten BMI (Body-Mass-Index) nicht über- oder unterschreiten dürft. Auch müsst ihr eine gute Sehleistung vorweisen können. Außerdem solltet ihr euren Führerschein bereits vor Ausbildungsbeginn haben.

Wo könnt ihr euch ausbilden lassen?
Die wohl bekannteste und größte Anlaufstelle ist eine Ausbildung bei der Bundespolizei. Alternativ bieten oft auch die einzelnen Bundesländer Ausbildungen bei der regionalen Polizei an, so etwa die Polizei Brandenburg und die Bayrische Polizei.

mw

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