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Studie in Spanien zeigt, wie Maßnahmen Konzerte "coronasicher" machen können

·Lesedauer: 1 Min.

Großveranstaltungen in Innenräumen sind zu Coronazeiten undenkbar? Eine neue Studie aus Spanien gibt Grund zur Hoffnung, dass dem nicht so sein muss. Dort wurde laut Bloomberg ein Musikkonzert unter streng kontrollierten Auflagen durchgeführt und wissenschaftlich ausgewertet, um zu sehen, wie viel die Schutzmaßnahmen tatsächlich nutzen.

Dabei ergaben sich deutliche Hinweise darauf, dass Tests, Masken und Belüftung die Ausbreitung des Virus in Innenräumen effektiv verhindern können.

Jeder der 465 Teilnehmer wurde acht Tage nach der Veranstaltung mittels eines PCR-Tests negativ auf das Virus getestet. Aus einer Kontrollgruppe von Menschen, die nicht an dem Konzert teilnahmen, infizierten sich dagegen zwei Personen. Die Studie wurde von Forschern des Universitätsklinikums Germans Trias i Pujol in Barcelona geleitet und am Donnerstag veröffentlicht.

Kein falsches Gefühl der Sicherheit

Konkret gab es folgende Schutzmaßnahmen: Alle Teilnehmer wurden vor dem Einlass in einem gut belüfteten Veranstaltungsort in Barcelona im Dezember negativ getestet und trugen Masken. Die Veranstaltung dauerte fünf Stunden, wobei sich die Teilnehmer durchschnittlich zwei Stunden und 40 Minuten im Veranstaltungsort aufhielten. Zudem war ein Sicherheitsabstand geboten, dessen Einhaltung auch überprüft wurde. Schließlich war der Veranstaltungsort etwa zur Hälfte ausgelastet.

Dennoch können Studien wie diese "zu einem Gefühl falscher Sicherheit führen", kommentiert Julian Tang, klinischer Virologe an der Universität von Leicester, auf Anfrage von Bloomberg. Die Zahl der Covid-Fälle in Spanien seien zum Zeitpunkt des Ereignisses gering gewesen und zudem seien seither weitere Varianten aufgetaucht, so Tang.

Dennoch könnten die Studienergebnisse mit Blick auf anstehende internationale Veranstaltungen wie die Olympischen Spiele von Interesse sein, erklärte Rosanna Peeling, Professorin an der London School of Hygiene and Tropical Medicine, gegenüber Bloomberg.

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