Deutsche Märkte schließen in 49 Minuten
  • DAX

    12.659,11
    -344,24 (-2,65%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.424,46
    -89,86 (-2,56%)
     
  • Dow Jones 30

    30.573,77
    -455,54 (-1,47%)
     
  • Gold

    1.812,90
    -4,60 (-0,25%)
     
  • EUR/USD

    1,0424
    -0,0020 (-0,1876%)
     
  • BTC-EUR

    18.255,23
    -1.149,04 (-5,92%)
     
  • CMC Crypto 200

    407,12
    -24,35 (-5,64%)
     
  • Öl (Brent)

    106,11
    -3,67 (-3,34%)
     
  • MDAX

    25.498,83
    -882,02 (-3,34%)
     
  • TecDAX

    2.850,70
    -57,12 (-1,96%)
     
  • SDAX

    11.719,26
    -356,32 (-2,95%)
     
  • Nikkei 225

    26.393,04
    -411,56 (-1,54%)
     
  • FTSE 100

    7.121,28
    -191,04 (-2,61%)
     
  • CAC 40

    5.877,05
    -154,43 (-2,56%)
     
  • Nasdaq Compositive

    10.921,42
    -256,47 (-2,29%)
     

Studie: Handynutzung erhöht nicht das Risiko von Hirntumoren

LYON (dpa-AFX) - Handynutzung erhöht einer großen Langzeitstudie zufolge nicht das Risiko für Hirntumore. Eine Analyse der seit über 20 Jahren in Großbritannien laufenden "UK Million Women Study" fand keine Anhaltspunkte für eine gestiegene Tumorgefahr bei gewöhnlicher Nutzung von Mobiltelefonen. Das berichtet ein Team um Joachim Schüz von der Internationalen Krebsforschungsagentur (IARC) in Lyon im "Journal of the National Cancer Institute".

In der 1996 gestarteten Studie beantworteten Hunderttausende Frauen erstmals 2001 und dann erneut 2011 Fragen zu ihrer Nutzung von Mobiltelefonen. Von den knapp 800 000 Frauen, die den ersten Fragebogen vollständig ausgefüllt hatten, erkrankten später knapp 3300 an einem Hirntumor. Dabei spielte es keine Rolle, seit wann und wie oft die Frauen ein Handy verwendet hatten.

Da Mobiltelefone anders als andere elektronische Geräte in Kopfnähe verwendet werden, stellten sich schon vor Jahren Fragen zu möglichen Gesundheitsrisiken. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie teilte zur Studie mit, die Handy-Strahlung reiche nicht aus, um das Erbgut in den Zellkernen zu schädigen und Krebs auszulösen. Auch reiche die Energie der Telefone nicht aus, etwa die Körpertemperatur zu erhöhen.

Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass die Strahlung mit immer neueren Handy-Generationen deutlich abgenommen hat. So sei man heute selbst bei exzessiver Nutzung wahrscheinlich der gleichen Menge ausgesetzt wie bei moderater Nutzung von Mobiltelefonen der ersten beiden Generationen.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.