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Streit um Visa-Vergabe: Kreml droht mit Konsequenzen

MOSKAU (dpa-AFX) - Der Kreml hat der EU für den Fall eines weitgehenden Einreiseverbots für russische Staatsbürger Konsequenzen angedroht. Russland werde eine solche Entscheidung nicht unbeantwortet lassen und die Interessen seiner Bürger schützen, sagte Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag in Moskau der Staatsagentur Tass zufolge. "Dies ist eine sehr ernste Entscheidung, die sich gegen unsere Bürger richten kann." Die EU-Staaten verfolgten aber unterschiedliche Standpunkte, sagte Peskow und sprach von "antirussischen Impulsen". Einige Hauptstädte zeigten "einen absoluten Mangel an Vernunft".

Seit Tagen wird darüber diskutiert, ob verhindert werden sollte, dass Russen für Einkaufstouren und Urlaube in die EU reisen, während in der Ukraine Menschen wegen des Krieges sterben. Deutschland und Frankreich sprachen sich gegen ein weitgehendes Einreiseverbot aus. Länder wie Tschechien haben die Vergabe von neuen Visa an russische Staatsbürger schon seit längerem eigenmächtig weitgehend eingestellt.