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Sterbefallzahlen Mitte April über dem Schnitt der Vorjahre

·Lesedauer: 1 Min.

WIESBADEN (dpa-AFX) - Die Sterbefallzahlen in Deutschland haben in der 15. Kalenderwoche (12. bis 18. April) über dem Durchschnitt der vergangenen Jahre gelegen. Insgesamt starben in dem Zeitraum 19 341 Menschen, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. "Diese Zahl liegt 4 Prozent oder 731 Fälle über dem Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2020 für diese Kalenderwoche", hieß es.

Ein Vergleich der Todesfälle mit der Zahl der beim Berliner Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten Corona-Sterbefälle ist aktuell bis einschließlich der 13. Kalenderwoche möglich (29. März bis 4. April).

In diesem Zeitraum gab es laut dem RKI 1194 Todesfälle durch das Coronavirus. Damit sei diese Zahl gegenüber der Vorwoche zum zweiten Mal in Folge wieder leicht gestiegen (+134 Fälle). "Zuvor waren die COVID-19-Todesfälle seit Jahresbeginn Woche für Woche zurückgegangen", so die Statistiker. Die gesamten Sterbefallzahlen lagen den Angabe zufolge in der 13. Kalenderwoche aber um vier Prozent (783 Fälle) unter dem Schnitt der vier Vorjahre.

Die Stärke von Grippewellen habe sich in der Vergangenheit in der Regel auch in den gesamten Sterbefallzahlen widergespiegelt und zu einer ansteigenden Kurve in den Wintermonaten geführt, so das Bundesamt. "Da dieser Grippeeffekt in der Saison 2020/2021 nahezu ausgefallen ist, sind die gesamten Sterbefallzahlen trotz der neu auftretenden COVID-19-Todesfälle ab Mitte Februar 2021 unter den Durchschnitt der Vorjahre gefallen." Der Höhepunkt der Grippewellen sei in den vergangenen Jahren spätestens im März erreicht worden. Daher habe sich die aktuelle Entwicklung der Sterbefallzahlen dem Durchschnitt der Vorjahre wieder angenähert und diesen nun wieder überschritten.