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Steag-Chef: Übernahme trägt zur Arbeitsplatzsicherung bei

ESSEN (dpa-AFX) -Der Verkauf des Energieunternehmens Steag an die Fondsgesellschaft Asterion trägt laut Steag-Geschäftsführung zur Arbeitsplatzsicherung bei. "Die jetzt getroffene Entscheidung sorgt für größere wirtschaftliche Handlungsspielräume bei anstehenden Zukunftsinvestitionen", erklärte Steag-Vorstandschef und Arbeitsdirektor Andreas Reichel am Montag laut einer Mitteilung. Insofern trage der Verkauf perspektivisch auch zur Sicherung der bestehenden Arbeitsplätze bei.

Am vergangenen Freitag hatten Asterion und die bisherigen Eigentümer, ein Konsortium von sechs kommunalen Stadtwerken aus dem Ruhrgebiet, den Verkauf für 2,6 Milliarden Euro bekanntgegeben. Der Verkauf soll bis Ende des Jahres vollzogen werden.

Steag ist seit Jahresbeginn in einen schwarzen Bereich (Steinkohleverstromung, "Steag Power") und einen grünen Bereich (regeneratives Wachstumsgeschäft, "Iqony") aufgeteilt. Derzeit beschäftigt der Konzern weltweit rund 5300 Menschen, davon etwa 2300 bei Iqony (1900 in Deutschland) und gut 3000 bei Steag Power (1000 in Deutschland).

Die Gewerkschaft IGBCE begrüßte den Verkauf an Asterion. "Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis des Verkaufsprozesses", sagte IGBCE-Chef Michael Vassiliadis der "Rheinischen Post". Mit Asterion habe Steag nun einen starken Partner, der gewillt ist und über die notwendigen Finanzmittel verfüge, dem Unternehmen eine gesicherte Zukunftsperspektive zu eröffnen. "Nach dem schmerzlichen Arbeitsplatzabbau in den vergangenen, für Steag sehr schwierigen Jahren ist das ein ermutigendes Signal."