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Statt Plastik: Kaufland bietet jetzt Gummibärchen und Nüsse im Pfandglas an

Vom kleinen Öko-Unverpackt-Laden um die Ecke in die großen Handelsketten: Immer mehr Läden bieten Lebensmittel im Pfandglas an.
Vom kleinen Öko-Unverpackt-Laden um die Ecke in die großen Handelsketten: Immer mehr Läden bieten Lebensmittel im Pfandglas an.

Lebensmittel in Pfandgläser abzufüllen, war lange nur etwas für kleine Bio-Läden oder reine Unverpackt-Läden. Das Prinzip: Kundinnen und Kunden können ihren eigenen Behälter mitbringen oder vor Ort die unverpackte Ware in Pfandgläser abfüllen und dieses beim nächsten Einkauf wiederverwenden.

Doch der Unverpackt-Trend ist langsam auch in den regulären Supermärkten angekommen. Kaufland verkündete vor kurzem, nun auch in einigen Testfilialen 90 bereits abgepackte Bio-Artikel wie Nüsse, Müsli, Linsen, Agavensirup und sogar Gummibärchen in Pfandgläsern zu verkaufen. Die Kundinnen und Kunden können das leere Glas anschließend in den bereits bestehenden Leergutautomaten zurückgeben.

Zunächst ist das Angebot nur ein Test, der in folgenden neun Filialen startet:

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  1. Ansbach, Ritter-von-Lang-Allee

  2. Augsburg-Göggingen, Gögginger Straße

  3. Erding, Dachauer Straße

  4. Erlangen, Westl. Stadtmauerstraße und Carl-Thiersch-Straße

  5. Landsberg, Am Penzinger Feld

  6. München-Neuperlach, Ollenhauerstraße

  7. Neusäß, Daimlerstraße

  8. Ravensburg, Weißenauerstraße

  9. Weingarten, Karlstraße

Die plastikfrei-verpackten Bio-Lebensmittel stammen von dem Unternehmen Eco Terra, das sich auf die nachhaltige Verpackung von Lebensmitteln und eine faire Produktion spezialisiert hat. Der Lieferant bietet bei Kaufland und auch in anderen bekannten Supermarktketten wie Edeka weitere Unverpackt-Lösungen an, zum Beispiel Abfüllstationen für etwa Nüsse, Reis oder Müsli. Wie das dann in einer Edeka-Filiale aussieht, könnt ihr in diesem Instagram-Post sehen:

Bei Kaufland gibt es die Stationen, an denen die Kunden rund 100 Lebensmittel in Behältern ihrer Wahl selbst abfüllen und abwiegen können, an den Standorten Pfungstadt, Steinheim/Murr, Hamburg, Berlin, München, Köln, Heidelberg und Leipzig.

Kaufland versucht, wie der Mutterkonzern Schwarz und das Schwesterunternehmen Lidl, bereits seit Jahren den Einsatz von Plastik zu reduzieren. Der Lebensmittelhändler setzt im Rahmen einer großen Nachhaltigkeitsstrategie auf viele verschiedene kleine und große Projekte für mehr Umweltverträglichkeit. In Filialen testet Kaufland auch das Abfüllen von Wasch- und Spülmittel.