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Ständige Impfkommission hält Booster-Impfung gegen Covid-19 nach sechs Monaten für sinnvoll

·Lesedauer: 1 Min.

Am Rande eines Briefings des Science Media Center sagte der Leiter der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, dass der Schutz der Covid-19-Impfungen sechs Monate anhalte, manchmal auch etwas länger. Auch vor dem Hintergrund der sich ausbreitenden Varianten hält die Ständige Impfkommission deshalb eine Booster-Impfung nach sechs Monaten für sinnvoll. Dies entspricht noch keiner Empfehlung der Stiko, sondern gibt den derzeitigen Stand der Diskussionen wieder.

Auch in den USA wird die Auffrischungs-Impfung schon seit einiger Zeit diskutiert. Diese würde bedeuten, dass als erstes die Älteren rund sechs Monate nach ihrer Erstimpfung eine dritte Injektion bekämen. Genaue Pläne gibt es dazu noch nicht. Auch Kanzlerin Merkel hatte nach den Gesprächen mit den Länder-Regierungschefs am Donnerstag gesagt, dass Ältere ab Herbst mit einer Booster-Impfung rechnen könnten.

Derzeit laufen zahlreiche Studien, welche die Wirksamkeit der bislang zugelassenen Vakzine gegenüber den vielen inzwischen verbreiteten Varianten prüfen. Auch Impfstoffhersteller Curevac, dessen Vakzin noch nicht auf dem Markt ist, testet seinen Impfstoff gegen die verschiedenen Varianten des Virus.

Gleichzeitig entwickeln die Impfstoffhersteller wie zum Beispiel Biontech und Moderna veränderte Impfstoffe gegen die Virusvarianten. Diese müssen extra zugelassen werden, wahrscheinlich aber in einem deutlich schnellen Verfahren, nicht in einem eigenen Zulassungsprozess, der Monate dauern würde. Womöglich reichen dann Studien mit wenigen Probanden, um die Varianten-Seren zuzulassen, wie es bei der Grippe-Impfung der Fall ist.

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