Deutsche Märkte schließen in 2 Stunden 29 Minuten
  • DAX

    15.445,10
    -14,65 (-0,09%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.035,09
    +2,10 (+0,05%)
     
  • Dow Jones 30

    34.200,67
    +164,67 (+0,48%)
     
  • Gold

    1.778,70
    -1,50 (-0,08%)
     
  • EUR/USD

    1,2042
    +0,0062 (+0,52%)
     
  • BTC-EUR

    46.975,66
    +2.357,84 (+5,28%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.282,47
    -109,24 (-7,85%)
     
  • Öl (Brent)

    63,23
    +0,10 (+0,16%)
     
  • MDAX

    33.229,74
    -33,47 (-0,10%)
     
  • TecDAX

    3.512,55
    -13,07 (-0,37%)
     
  • SDAX

    15.998,27
    -107,55 (-0,67%)
     
  • Nikkei 225

    29.685,37
    +2,00 (+0,01%)
     
  • FTSE 100

    7.018,94
    -0,59 (-0,01%)
     
  • CAC 40

    6.312,48
    +25,41 (+0,40%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.052,34
    +13,54 (+0,10%)
     

Spaniens Wirtschaft kann sich überraschend nicht weiter erholen

·Lesedauer: 1 Min.

MADRID (dpa-AFX) - Spaniens Wirtschaft ist Ende des vergangenen Jahres überraschend nicht weiter gewachsen. Nach einer starken Erholung in den Sommermonaten habe die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone im vierten Quartal 2020 auf der Stelle getreten, teilte das nationale Statistikamt INE am Freitag in Madrid nach einer zweiten Schätzung mit. Damit wurde die erste Erhebung von Ende Januar überraschend nach unten revidiert. In der ersten Schätzung hatte das Statistikamt für die Monate Oktober bis Dezember noch ein Wachstum der Wirtschaftsleistung um 0,4 Prozent gemeldet. Analysten waren von einer Bestätigung der ersten Erhebung ausgegangen.

Im dritten Quartal konnte sich die spanische Wirtschaftsleistung noch stark vom Corona-Einbruch im Frühjahr erholen und war um 16,4 Prozent gewachsen. In den Herbstmonaten entwickelte sich aber eine neue Welle in der Corona-Pandemie, woraufhin die Regierungen in Europa neue Beschränkungen des öffentlichen Lebens beschlossen haben.

Wie stark die spanische Wirtschaft vom drastischen Corona-Einbruch im Frühjahr getroffen wurde, zeigt der Jahresvergleich der Wirtschaftsleistung. In den drei Monaten bis Dezember sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,9 Prozent. In dieser Betrachtung war der Rückgang im vierten Quartal in etwa gleich stark wie im dritten Quartal.