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Sorgen in Paris um deutsch-französisches Kampfflugzeug

·Lesedauer: 1 Min.

PARIS (dpa-AFX) - Im Oberhaus des französischen Parlaments gibt es erhebliche Sorgen um das milliardenschwere deutsch-französische Rüstungsprojekt eines neuen Kampfflugzeuges. Der Ausschuss für Außenpolitik und Verteidigung sprach nach der Anhörung von Industrievertretern von einer "kritischen Lage" des ehrgeizigen Vorhabens, wie der Senat am Freitag in Paris bestätigte.

Zwischen den industriellen Partnern des Riesenvorhabens wird Berichten zufolge immer noch über die Lastenteilung verhandelt. Bei dem neuen Kampfflugzeug geht es um ein ganzes Luftkampfsystem namens FCAS (Future Combat Air System). Es soll von 2040 an einsatzfähig sein und den Eurofighter ablösen. Das Rüstungsprojekt soll nicht nur einen Kampfflieger der neuen Generation bringen, sondern auch Drohnen und Satelliten steuern. Es steht unter französischer Führung. Erst Anfang Februar hatten sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu den großen Rüstungsprojekten beider Staaten bekannt.

"Ein Scheitern würde nur unseren wirtschaftlichen Konkurrenten und unseren strategischen Gegnern nützen", teilte der Ausschussvorsitzende Christian Cambon mit Blick auf FCAS mit. Es sei zwar zu begrüßen, dass auch Spanien bei dem Vorhaben mitziehe - doch es dürfe deswegen nicht auf dem Gleichgewicht geraten, schrieb der konservative Politiker. Für Frankreich sei es bei dem künftigen Kampfflugzeug unabdingbar, dass es auf einem Flugzeugträger landen und Atomwaffen transportieren könne.