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Siemens leidet unter Nachfrageeinbruch in China

(Bloomberg) -- Der Auftragseingang von Siemens stagnierte im ersten Quartal des Geschäftsjahres weitgehend. Hintergrund war ein starker Nachfragerückgang bei Produkten für die Fabrikautomation in China, der Zuwächse in anderen Bereichen zunichtemachte.

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Der Auftragseingang der Sparte Digital Industries brach um 31% ein, was vor allem auf den schwächeren privaten Konsum in China zurückzuführen ist, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Siemens ließ seinen Ausblick für die Sparte und den Gesamtkonzern unverändert und sagte, dass sich die chinesische Wirtschaft im Laufe dieses Jahres erholen wird.

Aufgrund steigender Inflation und hohen Zinsen halten sich Verbraucher und Unternehmen in China mit ihren Ausgaben zurück. Siemens geht davon aus, dass sich die chinesische Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte erholen wird, sobald die Regierung die High-Tech-Produktion wieder ankurbelt.

In den letzten Jahren hat Siemens sein Geschäft umgestaltet, um sich auf softwaregesteuerte Produktlinien mit höherer Profitabilität zu konzentrieren. Konzernchef Roland Busch zufolge könnte Siemens in diesem Jahr größere Übernahmen in diesem Bereich anstreben. Das Unternehmen verfolgt auch Pläne für einen Börsengang oder die Veräußerung von Innomotics, einem Hersteller von Elektromotoren für schwere Nutzfahrzeuge, der mit rund 3 Milliarden Euro bewertet wird.

Der auf Anteilseigner entfallende Nettogewinn belief sich im letzten Quartal auf 2,39 Milliarden Euro, begünstigt durch einen einmaligen Gewinn in Höhe von 500 Millionen Euro aus der Übertragung einer Beteiligung an Siemens Energy.

Überschrift des Artikels im Original:Siemens Sees Sharp Decline in China Factory-Automation Orders

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