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Sechs Omikron-Fälle in Schottland identifiziert

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EDINBURGH (dpa-AFX) - Im britischen Landesteil Schottland sind sechs Fälle von Corona-Infektionen mit der neuen Omikron-Variante identifiziert worden. Die Kontaktpersonen der betroffenen Personen würden nun ermittelt und müssten sich für zehn Tage isolieren, teilte die schottische Gesundheitsbehörde Public Health Scotland am Montag mit. Die Zahl der in Großbritannien entdeckten Omikron-Fälle steigt damit auf neun.

Noch sei vieles unklar hinsichtlich der Omikron-Variante, sagte Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon am Montagmorgen. Trotzdem sei es richtig, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. Sie forderte eine Verlängerung der von der britischen Regierung angekündigten Quarantäne bis zum Erhalt eines negativen PCR-Testergebnisses auf mindestens acht Tage für alle Reisenden. Für Ankommende aus mehreren Ländern des südlichen Afrikas gilt bereits eine Pflicht für eine zehntägige Hotel-Quarantäne.

Die Kontaktverfolgungsmaßnahmen seien noch nicht abgeschlossen, erklärte Sturgeon. Doch bislang zeichne sich ab, dass nicht alle der Omikron-Infektionen mit Reisen ins südliche Afrika in Verbindung gebracht werden könnten. Das lege nahe, dass es bereits ein bestimmtes Maß an Übertragungen innerhalb Schottlands gebe. "Es gibt aber bisher keinen Hinweis darauf, dass dies schon seit Längerem vor sich geht oder weit verbreitet ist", sagte Sturgeon. Sie rief die Menschen in Schottland auf, verstärkt Masken zu tragen und von zu Hause aus zu arbeiten.

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