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Schwesig: Nie Hinweis auf Verzögerung bei Impfstoffbestellung

·Lesedauer: 1 Min.

SCHWERIN (dpa-AFX) - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat beklagt, über den Stand der Impfstoffbestellungen der EU im Unklaren gelassen worden zu sein. "Ich habe mehrfach in der MPK nachgefragt, eigentlich jedes Mal wenn wir MPK hatten, wo stehen wir bei den Impfstoffen. Dort wurde immer berichtet, dass es sehr gut aussieht", sagte Schwesig in einer TV-Dokumentation für den Fernsehsender RTL/ntv mit Blick auf die regelmäßigen Treffen von Bund und Ländern.

Es habe nie einen Hinweis darauf gegeben, dass man die Sorge hätte, dass die Europäische Union nicht frühzeitig bestelle. "Ich wäre im Traum nicht darauf gekommen, dass man bei dem allerwichtigsten Thema in der Pandemie, Impfstoff, nicht ganz vorne dran ist mit dem Bestellen." Der nun entstandene Impfrückstand sei nicht ohne weiteres aufzuholen. "Alles was man jetzt verpasst, kann man nicht automatisch im August nachholen", sagte Schwesig.