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Schwesig fordert frühere Einbindung der Hausärzte ins Impfen

·Lesedauer: 1 Min.

LUDWIGSLUST (dpa-AFX) - Vor der Bund-Länder-Telefonkonferenz zum Impfen gegen Covid-19 an diesem Mittwoch hat Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) gefordert, die Hausärzte früher als geplant einzubeziehen. "Meine Forderung ist ganz klar, dass die niedergelassenen Ärzte nicht erst ab 19. April einbezogen werden, so wie es jetzt die Gesundheitsminister beschlossen haben, sondern eher", sagte Schwesig am Montag beim Besuch eines Corona-Schnelltestzentrums in Ludwigslust.

In Mecklenburg-Vorpommern sollen die niedergelassenen Ärzte vom kommenden Montag an 15 000 Impfdosen des Herstellers Astrazeneca <GB0009895292> erhalten, um sich selbst und das Praxispersonal zu schützen. Sie sollen damit auch chronisch Kranke impfen, sagte Schwesig. Außerdem forderte sie, "dass zusätzlicher Impfstoff, der vielleicht aus der Europäischen Union kommt, dann darüber auch noch stärker eingesetzt werden soll". Die Arztpraxen sollen nach Schwesigs Worten eine Ergänzung zu den Impfzentren sein, um weiter in die Fläche zu gehen.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) warnte unterdessen vor falschen Erwartungen an die Beteiligung der Hausärzte bei der Corona-Impfkampagne. Der Mittwoch dürfe keine neuen Enttäuschungen produzieren, sagte Merkel am Montag nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur von Teilnehmern in Online-Beratungen des CDU-Vorstands. Sie hoffe auf Einigkeit mit den Ländern bei den Beratungen. Jeder solle bis zur Bundestagswahl im September ein Impfangebot erhalten. Merkel und die Ministerpräsidenten wollen am Mittwochabend den Fahrplan für die Einbeziehung der Hausarztpraxen in der Impfkampagne festlegen.