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Schwedische Zentralbank rechnet mit Leitzins von Null Prozent

·Lesedauer: 1 Min.

Bis zum Jahr 2023 werde es dauern bis die Inflation in der Nähe des erklärten Ziels von zwei Prozent liege. Es kommt auf die Schnelligkeit beim Impfen an.

Die schwedische Zentralbank belässt ihren Leitzins bei Null Prozent und rechnet derzeit nicht damit, dass sich daran in den kommenden Jahren etwas ändern wird.

Bis zum Jahr 2024 gehen die Schweden von einem unveränderten Null-Leitzins aus, um die Inflation auf ein anhaltendes Niveau von rund zwei Prozent zu heben, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Prognose der Notenbank hervorgeht.

Zugleich teilte die Zentralbank mit, das Volumen ihres Anleihenkaufprogramms bei 700 Milliarden Kronen - das entspricht rund 70 Millliarden Euro - zu belassen. „Die Pandemie hat ihren Griff um die wirtschaftliche Entwicklung nicht gelockert“, hieß es aus Stockholm. Man müsse in der Geldpolitik deshalb Ausdauer beweisen.

Die Wirtschaft hat sich in der zweiten Corona-Welle nach Angaben der Zentralbank allerdings widerstandsfähiger gezeigt als noch in der ersten Hochphase der Pandemie im Frühjahr 2020. In diesem Jahr hänge nun viel davon ab, wie schnell und effektiv die Impfungen die Pandemielage bessern könnten.

Sobald sich die Infektionszahlen verringerten und die Beschränkungen des öffentlichen Lebens gelockert würden, werde damit gerechnet, dass die Verbraucher zu einem normaleren Konsummuster zurückkehren werden.

Das Ausmaß der Corona-Krise bringe jedoch mit sich, dass es bis 2023 dauern werde, bis die Inflation anhaltend in der Nähe des erklärten Ziels von 2 Prozent liegen werde.