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Schon über 60 000 Corona-Tote in Spanien - aber auch gute Nachrichten

·Lesedauer: 1 Min.

MADRID (dpa-AFX) - In dem von der Pandemie schwer getroffenen Spanien hat die Zahl der Todesopfer die Marke der 60 000 durchbrochen. Binnen 24 Stunden seien 565 Menschen mit Covid-19 ums Leben gekommen, womit die Gesamtzahl der Opfer auf 60 370 gestiegen sei, teilte das Gesundheitsministerium am Mittwoch in Madrid mit. Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen kletterte den amtlichen Angaben zufolge um mehr als 31 000 auf knapp 2,9 Millionen.

Für die 47 Millionen Einwohner des beliebten Urlaubslandes gab es aber auch gute Nachrichten: Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen ist seit einer Woche im Zuge von zum Teil sehr strengen Einschränkungen der Bewegungs- und Versammlungsfreiheit konstant rückläufig. Am Mittwoch fiel sie auf 329. Das sind 22 weniger als am Vortag und 91 weniger als noch vor einer Woche (ca. 420). Zum Vergleich: in Deutschland beläuft sich dieser Wert nach Angaben des Robert Koch-Instituts derzeit auf 83.

Das Sinken der Inzidenz sei positiv, aber kein Grund, im Kampf gegen die Pandemie leichtfertig zu werden, warnte Gesundheitsministerin Carolina Darias mit Blick auf die prekäre Lage in den Krankenhäusern. Die Zahl der auf Intensivstationen behandelten Covid-Patienten kletterte innerhalb einer Woche um 321 auf 4836.

"Wir haben noch einige schwere Wochen vor uns. Vor allem in jenen Regionen, in denen mehr als 50 Prozent der Intensivbetten mit Covidkranken besetzt sind", sagte die Ministerin. Von besonders hohen Belegungsquoten sind die Regionen Valencia und La Rioja sowie die Nordafrika-Exklave Melilla betroffen, die alle mehr als 70 Prozent aufweisen. Auch in Madrid und Katalonien mit der Metropole Barcelona werden derzeit auf mehr als 50 Prozent aller Intensivbetten Covid-Kranke behandelt.