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"Scheißtag, beschissen": Deutsches Ass wütet nach Aus

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"Scheißtag, beschissen": Deutsches Ass wütet nach Aus
"Scheißtag, beschissen": Deutsches Ass wütet nach Aus

Für den früheren Taekwondo-Weltmeister Alexander Bachmann ist der Traum von einer Olympia-Medaille früh geplatzt. Der 27 Jahre alte Sportsoldat aus Stuttgart unterlag in Tokio bereits in seinem Auftaktkampf der Klasse über 80 kg dem Kasachen Ruslan Schaparow mit 7:11. Da Scharapow wenig später im Viertelfinale ausschied und es damit nicht ins Finale schaffte, erhielt Bachmann keine zweite Chance auf Bronze über die Trostrunde.

Bachmann: „Es lief total beschissen“

"Ich bin total enttäuscht und weiß nicht so recht, was auf der Fläche passiert ist. Ich war irgendwie total kraftlos, ich kann es mir nicht erklären", sagte der einzige deutsche Starter, dessen Vorbereitung nach einer Operation vor sechs Wochen in Folge eines Handbruchs nicht problemlos verlief.

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In der Welt erklärte der frustrierte Bachmann: „Es lief total beschissen. Ich habe auch keine Ahnung, woran es lag, ich verstehe es auch nicht.“

Der 27-Jährige weiter: „Es gibt so Tage, da geht einfach gar nichts. Heute war so ein Scheißtag. Ich hatte keine Kraft, dabei habe ich richtig trainiert. Es ist einfach alles beschissen.“

Bachmann war selbstbewusst

Bachmann hatte sich vor dem Wettkampf sehr selbstbewusst gezeigt. „Ich will eine Medaille gewinnen. Am besten die Goldene“, sagte er kämpferisch. Letztlich erreichte Bachmann im Feld der nur 16 Kämpfer nicht einmal das Minimalziel: Seine Frau Rabia hatte 2016 in Rio unter ihrem Mädchennamen Gülec im Viertelfinale gestanden.

Bachmann hatte 2017 WM-Gold in der Klasse bis 87 kg gewonnen. Bei Olympischen Spielen gibt es allerdings nur vier statt der acht Gewichtsklassen bei Weltmeisterschaften, die Konkurrenz ist damit deutlich enger besetzt.

Die einzigen beiden Athleten, die bisher olympisches Edelmetall im Taekwondo für Deutschland holten, bleiben Faissal Ebnoutalib (2000 in Sydney/Silber) und Helena Fromm (2012 in London/Bronze).

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