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Schärfere Corona-Maßnahmen auf Teneriffa - Urlauber weiter willkommen

·Lesedauer: 1 Min.

LAS PALMAS (dpa-AFX) - Die Regionalregierung der Kanarischen Inseln hat die Corona-Maßnahmen auf Teneriffa wegen dort steigender Infektionszahlen verschärft und zugleich betont, Urlauber seien weiter willkommen. Touristen aus anderen Teilen Spaniens und aus dem Ausland seien von den verhängten Zugangsbeschränkungen zu der Insel ausgenommen, wenn sie einen negativen PCR-Test vorweisen könnten, der nicht älter als 72 Stunden sein dürfe, teilte das Fremdenverkehrsamt Teneriffas am Donnerstag auf Anfrage mit. Andere Corona-Tests würden nicht akzeptiert.

Am Vortag hatte die Regionalregierung der vor der Westküste Afrikas gelegenen spanischen Inselgruppe für Teneriffa eine Reihe von Maßnahmen zur Eindämmung der dort stärker als auf den anderen Inseln steigenden Infektionszahlen angeordnet. Sie gelten ab Freitag für zunächst 15 Tage.

So wird die bestehende nächtliche Ausgangsbeschränkung auf 22.00 Uhr bis 06.00 Uhr ausgeweitet. Gaststätten dürfen keine Gäste mehr in Innenräumen bewirten und auf Terrassen nur 50 Prozent der normalerweise zugelassen Plätze besetzen. Geschäfte müssen die Zahl der Kunden auf 33 Prozent begrenzen, die Heimatgemeinde darf nicht verlassen werden und Besuche in Altenheimen sind ausgesetzt.

Die Zahl der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner war auf Teneriffa zuletzt auf 127 gestiegen. Dadurch erhöhte sich dieser Wert für alle Kanarischen Inseln zusammen, die ansonsten außer La Gomera unter 50 liegen, auf durchschnittlich 70. Ab einem Wert von 50 geht Deutschland von einem Risikogebiet aus und spricht eine Reisewarnung aus. Dies ist bisher aber nicht geschehen. Das spanische Festland und die beliebten Ferieninseln der Balearen mit Mallorca gelten als Risikogebiet und das Auswärtige Amt rät von touristischen Reisen dorthin ab.