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Söder lobt am Tag der Deutschen Einheit Mut der DDR-Bürger

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Markus Söder besuchte die ehemalige innerdeutsche Grenze bei Weischlitz. Auch der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer war anwesend.

„Ich finde, dass wir uns von der AfD und von solchen politischen Gruppierungen die Deutsche Einheit nicht kaputt- und schlechtreden lassen dürfen.“, betont Söder in seiner Rede. Foto: dpa
„Ich finde, dass wir uns von der AfD und von solchen politischen Gruppierungen die Deutsche Einheit nicht kaputt- und schlechtreden lassen dürfen.“, betont Söder in seiner Rede. Foto: dpa

Für Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) ist die deutsche Wiedervereinigung vor 30 Jahren ein historisches Geschenk. „Die Deutsche Einheit ist in erster Linie den Menschen der ehemaligen DDR zu verdanken“, sagte er am Samstag bei einem Treffen mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (CDU) an der ehemaligen innerdeutschen Grenze bei Weischlitz (Vogtlandkreis). „Denn ohne deren Mut, ohne deren Freiheitswunsch, ohne auch das Risiko zu demonstrieren, wäre das nie passiert.“

Natürlich seien in den vergangenen 30 Jahren Fehler gemacht worden, „nicht alles war perfekt“. Viele Menschen seien verunsichert gewesen und hätten sich neu orientieren müssen. Dennoch sei Deutschland insgesamt seither weit vorangekommen, die Einheit sei eine Stärkung für Freiheit und Demokratie gewesen, sagte Söder, der sich mit Kretschmer zu einem Frühstück am ehemaligen Grenzturm im Ortsteil Heinersgrün getroffen hatte.

Daher könne er auch nicht akzeptieren, wenn einzelne politische Kräfte versuchten, „die Geschichte umzudrehen“. „Ich finde, dass wir uns von der AfD und von solchen politischen Gruppierungen die Deutsche Einheit nicht kaputt- und schlechtreden lassen dürfen.“

Bayern hatte unter den westdeutschen Bundesländern mit 422 Kilometern die längste Grenze zur DDR.

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