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Russlands OSZE-Vertreter sagt Richtung Nato: Gespräche nicht verschleppen

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WIEN (dpa-AFX) - Russland hat bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) auf eine baldige Entscheidung bezüglich der von Russland geforderten Sicherheitsgarantien gepocht. Ein Verschleppen der Verhandlungen könnte zu einer "unvermeidlichen Verschlechterung der Sicherheitslage ausnahmslos aller Staaten" führen, sagte Russlands Ständiger OSZE-Vertreter Alexander Lukaschewitsch am Donnerstag bei einer Sitzung der Organisation in Wien. "Russland ist ein friedliebendes Land. Aber wir brauchen keinen Frieden um jeden Preis."

Die Sitzung wurde vor dem Hintergrund zunehmender Spannungen im Ukraine-Konflikt abgehalten. Aus westlicher Sicht stellen russische Truppenaufmärsche eine Gefahr für die Ukraine dar. Moskau wiederum sieht sich durch die Nato bedroht und fordert, dass das westliche Militärbündnis keine neuen Mitglieder wie die Ukraine oder Georgien aufnimmt. Die OSZE-Sitzung folgte auf bilaterale Krisengespräche zwischen USA und Russland in Genf am Montag und ein Treffen der 30 Nato-Staaten mit Russland in Brüssel am Mittwoch.

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