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Ruderboot gegen Eisscholle: Drohnenvideo aus Finnland geht viral

Antonie Hänel
·Freie Autorin
·Lesedauer: 2 Min.

Kleines Ruderboot, große Eisscholle, viel Durchhaltevermögen: Das Drohnenvideo einer im finnischen Schärenmeer eingefrorenen Familie geht derzeit viral.

Wenn das Schärenmeer gefriert, wie hier auf der schwedischen Seite, wird es für die Bewohner schwierig. (Symbolbild: OLIVIER MORIN / AFP)
Wenn das Schärenmeer gefriert, wie hier auf der schwedischen Seite, wird es für die Bewohner schwierig. (Symbolbild: OLIVIER MORIN / AFP)

Wahrscheinlich hatten noch nicht viele uns das Problem, durch eine Eisscholle von der Außenwelt getrennt zu sein - und doch dürfte das Gefühl im Lockdown ein ähnliches sein. Deshalb hat es ein Video aus dem finnischen Schärenmeer nun sogar aus den sozialen Medien bis in die US-Nachrichten geschafft.

Vom Festland abgeschnitten

Senja Larsen und ihre Familie sind durch massive Eisschollen auf dem Meer derzeit vom Festland abgeschnitten. Das Eis ist nicht belastbar genug um es zu betreten, aber doch zu massiv, um es mit einem Boot zu durchbrechen. So befindet sich das Paar derzeit in einem noch extremeren Lockdown als der Rest der Welt.

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Bevor das Meer gänzlich zugefroren war, was dann einige Wochen anhalten kann, versuchte Larsens Mann, eine riesige Eisscholle mit seinem Ruderboot zu bewegen. Was erst hoffnungslos aussah, wurde durch Geduld und Ausdauer schließlich doch möglich.

"Erst hatten wir das Gefühl, das nichts passiert. Aber als ich die Aufnahmen um das zwanzigfache beschleunigte, merkte man, wie sich die Scholle bewegt“, so Senja in einem Interview mit "Spiegel Online". 

Den Erfolg des spektakulären Eisschollen-Videos erklärt sie sich mit einer Metapher: "Wir sind alle total müde und hoffen auf ein Ende der Pandemie. Und dieses Rudern ist symbolisch dafür, dass jeder gerade seine eigene Eisscholle vor sich herschiebt.“ 

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Also merke: Der stete Tropfen höhlt den Stein, der stete Ruderer bewegt den Eisberg - und der stete Maskenträger beendet die Pandemie. 

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