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ROUNDUP/ US-Notenbank: Wirtschaftliche Erholung setzt sich fort

·Lesedauer: 2 Min.

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Wirtschaft hat sich laut der US-Notenbank Fed weiter von dem Einbruch in der Corona-Krise erholt. Die wirtschaftliche Aktivität habe in allen Distrikten zugelegt, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht der Fed (Beige Book). Die Wirtschaft sei "leicht bis mäßig" gewachsen. Die Entwicklung in den verschiedenen Branchen sei jedoch sehr unterschiedlich.

So habe das Wachstum in der Industrie mit einem moderatem Tempo zugelegt, heißt es in dem Bericht. Am Immobilienmarkt sei die Nachfrage nach neuen und bestehen Häuser stetig. Die Nachfrage nach Hypothekenkrediten sei gestiegen. Das Wachstum der Konsumnachfrage bleibe positiv, flache sich aber in einigen Distrikten ab, schreibt die Fed. Restaurantbetreiber hätten sich mit Blick auf die kühlere Jahreszeit besorgt gezeigt, da sie in der Corona-Krise verstärkt auf Außengastronomie gesetzt hätten.

Aus dem Bericht geht auch hervor, dass sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt etwas entspannt hat. Die Beschäftigung sei in den meisten Distrikten langsam gewachsen. Es werde am konstantesten in der Industrie neu eingestellt. Der Dienstleistungssektor war durch die Krise deutlich stärker getroffen als die Industrie.

Nachdem das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal eingebrochen war, erwarten Experten im dritten Quartal ein sehr starkes Wirtschaftswachstum. Die Unsicherheit für die weitere Entwicklung bleibt aber groß. Ökonomen verweisen auf die wieder steigende Zahl von Corona-Neuinfektionen in den USA. Zudem stehen die Präsidentschaftswahlen an. Befürchtet wird vor allem ein unklarer Wahlausgang. Die US-Notenbank hatte sich zuletzt immer wieder für Stützungsmaßnahmen der Regierung ausgesprochen. Derzeit laufen in Washington Gespräche, deren Ausgang aber völlig offen ist.

Der aktuelle Konjunkturbericht der Fed wurde von der regionalen Notenbank von St. Louis auf Basis von Informationen erstellt, die die Notenbank bis zum 9. Oktober erhalten hat. Der Bericht hatte an den Finanzmärkten keine größeren Kursbewegungen zur Folge.