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ROUNDUP: United-Internet-Großaktionär Dommermuth schielt auf Aktienmehrheit

·Lesedauer: 2 Min.

MONTABAUR (dpa-AFX) - United-Internet-Chef <DE0005089031> Ralph Dommermuth erwägt eine Aufstockung seines Anteils an dem Internetkonzern auf etwas mehr als die Hälfte. Der Manager prüfe, ob er über eine existierende oder neu zu gründende von ihm beherrschte Gesellschaft ein freiwilliges Erwerbsangebot für 17 Millionen United-Internet-Aktien zu 35 Euro das Stück abgeben wolle, teilte der Konzern am Donnerstagabend nach Börsenschluss in Montabaur mit. Der von ihm kontrollierte Anteil würde damit auf circa 51 Prozent steigen. Anleger reagierten erfreut auf die Nachricht: Am Freitagmorgen notierte die United-Internet-Aktie auf der Handelsplattform Tradegate knapp 6 Prozent höher.

In den vergangenen Tagen erst hatte die im MDax <DE0008467416> notierte Aktie erst ihre jüngste Talfahrt beendet und sich leicht erholt. Seit Anfang September war der Kurs von fast 37 Euro um rund 5 Euro bis Ende Oktober gefallen. Das entspricht einem Rückgang von etwa 13 Prozent. Mitte September hatte United Internet <DE0005089031> bekannt gegeben, seinen Aktienrückkauf aufgrund geringer Handelsvolumina vorzeitig beenden zu wollen. Das Management wolle zu gegebener Zeit erneut darüber beraten, wann ein weiterer Rückkauf mehr Sinn ergebe.

Zuletzt hielt Dommermuth etwas mehr als 42 Prozent der insgesamt 194 Millionen United-Internet-Anteile. Sollte er nun tatsächlich seinen Anteil aufstocken, würde der Manager knapp 600 Millionen Euro bezahlen müssen, die Mehrheit an dem von ihm gegründeten Unternehmen zu übernehmen.

Ob es tatsächlich dazu kommt, bleibt aber offen. "Eine Entscheidung zur Abgabe eines Aufstockungsangebots hat Herr Dommermuth noch nicht getroffen", hieß es in der Mitteilung. Diese hänge nach seinen Angaben unter anderem davon ab, dass sich die Kapitalmarktbedingungen nicht wesentlich veränderten und die Finanzierung insgesamt gesichert sei. "Herr Dommermuth hat uns mitgeteilt, dass er unter anderem in Verhandlungen mit einer internationalen Großbank steht und ihm diese heute ein erstes Finanzierungsangebot übersandt hat." Ob tatsächlich eine Finanzierung zustandekommt, bleibt unklar.

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