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ROUNDUP: Transatlantik-Koordinator begrüßt Stopp des US-Truppenabzugs

·Lesedauer: 2 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Der Transatlantik-Koordinator der Bundesregierung, Peter Beyer, hat den vorläufigen Stopp des US-Truppenabzugs aus Deutschland begrüßt. "Das ist ein starkes Signal für Deutschland und die deutsch-amerikanische Freundschaft", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete der Deutschen Presse-Agentur. "Es ist auch eine gute Nachricht für die Standorte der US-Streitkräfte in Deutschland - und geostrategisch für die USA sinnvoll."

US-Präsident Joe Biden hatte am Donnerstag angekündigt, dass die unter seinem Vorgänger Donald Trump ausgearbeiteten Pläne zum Abzug 12 000 amerikanischer Soldaten aus Deutschland auf Eis gelegt werden. Bis zum Abschluss einer gründlichen Überprüfung der weltweiten Stationierung von US-Soldaten werde es keinen Truppenabzug geben, sagte er.

Beyer betonte, dass die Ankündigung Bidens nicht zwingend bedeute, dass alle US-Soldaten in Deutschland bleiben. "Einen Automatismus wird es nicht geben", sagte er. "Es könnte Truppenbewegungen geben. Aber das wird dann in Abstimmung mit den Verbündeten erfolgen und nicht zu Lasten eines einzelnen Alliierten."

Trump hatte den Teilabzug der US-Soldaten aus Deutschland vergangenen Juni angekündigt. Er begründete dies unter anderem mit zu geringen Verteidigungsausgaben des Nato-Partners. Demnach sollte ein Drittel der damals 36 000 Soldaten in Deutschland in die USA zurückkehren oder in andere europäische Nato-Länder verlegt werden.

Biden hatte am Donnerstag bei einem Besuch des US-Außenministeriums seine erste außenpolitische Rede als Präsident gehalten und den internationalen Verbündeten eine Rückkehr zu enger Zusammenarbeit versprochen. "Amerika ist zurück. Die Diplomatie ist zurück", sagte er. Beyer begrüßte auch das. "Das ist ein gutes Signal an die internationale Gemeinschaft. Wir müssen Pandemien, die Klimafrage und andere Probleme gemeinsam angehen", sagte er.

Biden habe all das gesagt, was man als europäischer Verbündeter hören wollte. "Er hat an keinen Alliierten eine Erwartungshaltung formuliert", sagte Beyer. "Seine Stoßrichtung war stattdessen, das unter seinem Vorgänger Trump verloren gegangene Vertrauen bei den Verbündeten wiederherzustellen. Biden hat Deutschland in einer Reihe mit Kanada und anderen Staaten als engste Freunde bezeichnet - das ist ein echter Sprung nach vorne."