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ROUNDUP: T-Mobile US schraubt Ergebnisausblick hoch - Telekom-Aktie profitiert

·Lesedauer: 2 Min.

BELLEVUE (dpa-AFX) - Die amerikanische Telekom-Tochter <DE0005557508> T-Mobile US <US8725901040> erwartet nach einem starken ersten Quartal in diesem Jahr mehr operativen Gewinn und mehr neue Kunden als bisher. In den drei Monaten bis Ende März kamen unter dem Strich 773 000 neue der besonders wichtigen Telefonverträge hinzu, deutlich mehr als von Analysten erwartet. Zudem rechnet T-Mobile-Chef Mike Sievert mit höheren Einsparungen im Tagesgeschäft aus der Übernahme des kleineren Rivalen Sprint vor gut einem Jahr. Die T-Mobile-Aktie legte nachbörslich in den USA zu, das Telekom-Papier gewann am Mittwoch kurz nach Handelsstart rund 1,6 Prozent.

Häufig erhöhen die Bonner ebenfalls den eigenen Ausblick, wenn die US-Amerikaner vorgelegt haben. Die USA sind mittlerweile der mit Abstand größte Markt der Telekom. Und die Chancen für mehr Zuversicht auch beim Dax-Konzern stehen mit den Zahlen der Tochter aus Bellevue (US-Bundesstaat Washington) vom Dienstagabend besser: Im Gesamtjahr will T-Mobile US nun die Zahl der Kundenverträge insgesamt - also einschließlich Datenanschlüssen von Tablets und anderen Geräten - um 4,4 bis 4,9 Millionen steigern. Bisher standen 4 bis 4,7 Millionen im Plan. Im ersten Quartal waren es bereits 1,2 Millionen zusätzliche Verträge nach dieser Zählweise.

Das um Sondereffekte und Leasingerlöse bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen soll 2021 zwischen 22,8 und 23,2 Milliarden US-Dollar landen. Das sind etwas mehr als bisher mit 22,6 bis 23,1 Milliarden veranschlagt. Dazu trägt auch bei, dass die Zusammenlegung mit Sprint die laufenden Kosten schneller senken soll als gedacht, für dieses Jahr hat US-Chef Sievert nun bis zu 3,1 Milliarden Dollar Einsparungen auf dem Zettel und damit rund 100 Millionen mehr als bisher. T-Mobile hatte vor einigen Wochen bereits das langfristige Ziel für die Synergien deutlich von 6 Milliarden Dollar auf 7,5 Milliarden jährlich hochgeschraubt.

Unter dem Strich macht sich die vor gut einem Jahr nach jahrelanger Zitterpartie vollzogene Fusion mit Sprint aber eher noch mit den dafür anfallenden Extrakosten bemerkbar. Obwohl wegen des Zusammenschlusses mit Sprint der Umsatz im Jahresvergleich im ersten Quartal um 78 Prozent auf 19,8 Milliarden Dollar in die Höhe schoss, stand beim Nettogewinn ein Rückgang um 2 Prozent auf 933 Millionen Dollar zu Buche. T-Mobile begründete das mit höheren Ausgaben infolge der Übernahme.

Das operative Ergebnis (bereinigtes Ebitda inklusive Leasingerlöse) klammert solche Sonderkosten aus und stieg vor allem wegen des deutlich größeren Geschäftsvolumens um 88 Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar, was etwas mehr war als von Analysten zuvor geschätzt.