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ROUNDUP: Erstmals über 4000 Corona-Tote an einem Tag in den USA

·Lesedauer: 1 Min.

WASHINGTON (dpa-AFX) - In den USA ist die Zahl der täglichen Corona-Todesfälle erstmals über die Marke von 4000 gestiegen. Nach Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore von Freitagmorgen (MEZ) starben am Donnerstag 4085 mit dem Virus infizierte Menschen. Zudem wurden 274 703 Neuinfektionen verzeichnet.

Für Mittwoch hatte die JHU 3865 Tote im Zusammenhang mit dem Virus gemeldet, der bis dahin höchste Wert innerhalb von 24 Stunden. Der bislang höchste Wert an Neuinfektionen war laut JHU am Samstag mit 297 491 binnen 24 Stunden verzeichnet worden.

Insgesamt haben sich in dem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern mehr als 21,5 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Seit Beginn der Pandemie starben mehr als 365 000 Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2. In absoluten Zahlen gemessen sind das mehr als in jedem anderen Land der Welt. Auf die Einwohnerzahl umgerechnet liegt laut JHU rund ein Dutzend Länder höher als die USA mit gut 110 Toten pro 100 000 Einwohner (Deutschland: 45,6).

Die Johns-Hopkins-Webseite wird regelmäßig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). In manchen Fällen werden die Zahlen - unter anderem die der Neuinfektionen binnen 24 Stunden, aber auch die der Toten - nachträglich aktualisiert.

Das Covid Tracking Project hatte für Donnerstag 4033 Corona-Tote und 266 197 Neuinfektionen gemeldet. Das Covid Tracking Project wurde im vergangenen Frühjahr beim Magazin "The Atlantic" begonnen und sammelt Daten zur Corona-Pandemie in den USA.