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ROUNDUP: Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer spürt Erholung - Kurs steigt

·Lesedauer: 2 Min.

WÜRZBURG (dpa-AFX) - Der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer <DE0007193500> erholt sich weiter von der Corona-Krise. Die Zahl der Neubestellungen steige deutlich an, die Investitionszurückhaltung der Kunden angesichts der Pandemie lasse nach, erklärte der SDax <DE0009653386>-Konzern am Dienstag in Würzburg. Die Aktie der Würzburger stieg am Vormittag um mehr als zwei Prozent auf 24,45 Euro. Das erste Quartal sei etwas besser als erwartet ausgefallen, schrieb Analyst Stefan Augustin von Warburg Research.

Gerade der Verpackungsmarkt wächst auch während der Pandemie, dazu gehören beispielsweise Faltschachteln und Etiketten. Die Endmärkte im Verpackungsdruck für Lebensmittel, Kosmetik- und Pharmaprodukte seien "fundamental intakt", erklärte Vorstandssprecher Andreas Pleßke laut Mitteilung. Dazu deuteten aktuelle Marktindikatoren im Banknotendruck auf ein weiterhin robustes Geschäftsfeld hin.

Der Auftragseingang stieg laut Konzern im ersten Quartal um 5,3 Prozent auf 286 Millionen Euro. Beim Umsatz für die ersten drei Monate bekam das Unternehmen allerdings noch die Zurückhaltung der Kunden aus dem Corona-Jahr 2020 zu spüren: Die Erlöse fielen zum Jahresstart um knapp 8 Prozent auf 243,5 Millionen Euro.

Dennoch konnte der Konzern seinen Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) dank Sparmaßnahmen etwas verringern. Das Minus lag in den ersten drei Monaten des Jahres nur noch bei 8,9 Millionen Euro nach minus 17 Millionen im Vorjahr. Unterm Strich blieb ein auf die Aktionäre entfallender Verlust von 11,8 Millionen nach einem Verlust von 19,2 Millionen im ersten Quartal 2020. Mit einer zudem deutlich gesunkenen Nettoverschuldung und einer steigenden Eigenkapitalquote sei der Konzern finanziell gut aufgestellt, heißt es.

Seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr bestätigte der SDax-Konzern am Dienstag: Beim Umsatz peilt er 2021 weiterhin einen Zuwachs aus eigener Kraft um etwa 4 Prozent auf 1,07 Milliarden Euro an. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll dank des Sparkurses ausgeglichen sein. Im Corona-Jahr 2020 lief es nicht so gut für den Konzern: Deshalb hatte Koenig & Bauer Ende September auch den Sparkurs verschärft. Unter anderem sollen bis zu 900 Arbeitsplätze wegfallen. Wie bereits im Vorjahr will der Konzern auch 2021 keine Dividende zahlen.