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ROUNDUP/Deutschland: ZEW-Konjunkturerwartungen steigen stärker als erwartet

MANNHEIM (dpa-AFX) -Die Konjunkturerwartungen von Finanzexperten in Deutschland haben sich im Februar stärker als erwartet verbessert. Das Stimmungsbarometer des Mannheimer Forschungsinstituts ZEW stieg gegenüber dem Vormonat um 11,2 Punkte auf 28,1 Zähler, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte.

Es ist der fünfte Anstieg in Folge. Analysten hatten im Schnitt mit einer weniger deutlichen Aufhellung der Erwartungen auf 23 Punkte gerechnet.

"Es sind - wie schon im Vormonat - die verbesserten Ertragseinschätzungen der energie- und exportorientierten Branchen sowie der konsumnahen Wirtschaftsbereiche, die für den Anstieg sorgen", kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach die Daten. "Die Erwartungen für die langfristigen Zinsen steigen ebenfalls und der Branchenindikator für Banken erklimmt den höchsten Wert seit dem Jahr 2004."

Bankvolkswirte zeigten sich verhalten zuversichtlich. "Damit zeigen sich weiter Anzeichen einer konjunkturellen Belebung in Deutschland", kommentierte Jens-Oliver Niklasch von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Allerdings seien die Indikatoren für die Wirtschaftszweige weiterhin uneinheitlich. "Alles in allem können wir angesichts der Rahmenbedingungen gleichwohl zufrieden sein, dass die Konjunktur verhältnismäßig robust geblieben ist."

Die Bewertung der Konjunkturlage in Deutschland hellte sich ebenfalls auf. Sie stieg um 13,5 Punkte auf minus 45,1 Punkte. Hier waren minus 50,5 Punkte erwartet worden. Die gegenwärtige Situation werde damit allerdings nach wie vor als relativ schlecht eingeschätzt, erklärte ZEW-Chef Wambach.

In der Eurozone verbesserten sich die Konjunkturerwartungen ebenfalls merklich. Sie steigen um 13,0 Punkte auf 29,7 Punkte. Der Lageindikator legt um 13,2 Punkte auf minus 41,6 Punkte zu. Die Inflationserwartungen für das Eurogebiet bleiben im Februar nahezu konstant, mit einem Wert von minus 83,4 Punkten. An den Finanzmärkten spielten die Daten keine große Rolle.