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ROUNDUP: BP steckt weitere Milliarden in Aktienrückkäufe - Kursgewinne

LONDON (dpa-AFX) -Der britische Ölkonzern BP GB0007980591 will trotz eines Gewinneinbruchs im Schlussquartal 2023 weitere Milliarden in Aktienrückkäufe stecken. Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres sollen eigene Papiere für 3,5 Milliarden US-Dollar (3,25 Mrd Euro) erworben werden, wie das Unternehmen am Dienstag im Zuge der Vorlage von Geschäftszahlen mitteilte. Bis Ende nächsten Jahres soll das Tempo der Aktienrückkäufe beibehalten werden. In den letzten drei Monaten 2023 drückten Sondereffekte auf den Gewinn, um diese bereinigt schnitten die Briten aber besser ab als von Analysten erwartet. Der Aktienkurs von BP stieg zuletzt um gut fünf Prozent auf 477,35 Pence.

Der im vergangenen Monat ernannte Unternehmenschef Murray Auchincloss betonte laut Mitteilung, "den langfristigen Wert für unsere Aktionäre steigern" zu wollen.

Im letzten Jahresviertel 2023 verdiente der Konzern wegen Wertberichtigungen - unter anderem auf rohstoffbezogene Finanzinstrumente - 371 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor hatte BP noch 10,8 Milliarden Dollar ausgewiesen.

Um Sondereffekte bereinigt blieben im Schlussquartal allerdings 2,99 Milliarden Dollar Gewinn hängen. Die Quartalsdividende soll um 10 Prozent auf 7,27 Cent je Aktie steigen.

Erst jüngst hatten die US-Ölkonzerne Chevron US1667641005 und Exxon Mobil US30231G1022 sowie der Öl- und Gasmulti Shell GB00BP6MXD84 einen Gewinneinbruch im Schlussquartal vermeldet, aber besser abgeschnitten als von Experten erwartet.

Die Bekanntgabe der Ergebnisse bildet den Abschluss einiger turbulenter Monate, die durch den abrupten Rücktritt des ehemaligen BP-Chefs Bernard Looney, eine Flut von Gerüchten über ein potenzielles Übernahmeziel und zuletzt durch die Forderung des aktivistischen Investors Bluebell Capital Partners geprägt waren, Ausgaben von erneuerbaren Energien auf Öl und Gas umzuleiten.

Für das Gesamtjahr 2023 ergibt sich für BP ein auf die Aktionäre entfallender Überschuss von 15,2 Milliarden Dollar. Im Vorjahr hatte das Unternehmen wegen milliardenschwerer Abschreibungen auf die Beteiligung am russischen Ölkonzern Rosneft allerdings einen Verlust von knapp 2,5 Milliarden Dollar ausgewiesen.

Um Sondereffekte bereinigt blieb 2023 ein Gewinn von 13,8 Milliarden Dollar hängen - nach 27,7 Milliarden ein Jahr zuvor. 2022 hatte die gesamte Branche vom Öl- und Gaspreissprung infolge des Krieges Russlands gegen die Ukraine profitiert, dieser Effekt normalisiert sich wieder.

Während Auchincloss mehr Geld als erwartet in Aktienrückkäufe stecken will, will er die Investition unter Kontrolle behalten. BP werde in diesem und im nächsten Jahr 16 Milliarden Dollar investieren. Zuvor hatte das Management als mittelfristiges Ziel 14 bis 18 Milliarden angegeben.

Das Unternehmen plant nun, mindestens 80 Prozent des überschüssigen Barmittelzuflusses an die Aktionäre zurückzugeben, während es zuvor 60 Prozent angestrebt hatte.