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ROUNDUP/Aktien New York: Verluste - Importpreise rücken Fed-Protokoll in Fokus

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NEW YORK (dpa-AFX) - Die Erleichterung an der Wall Street über Signale der Entspannung im Konflikt um die Ukraine hat sich am Mittwoch schon wieder verflüchtigt. So setzt nach Erkenntnissen der Nato Russland seinen Truppenaufmarsch im Grenzgebiet zur Ukraine entgegen anderer Ankündigungen fort. Auch die US-Regierung sieht bislang keine Anzeichen für ein Ende des russischen Truppenaufmarsches an der Grenze zur Ukraine. Der Dow Jones Industrial <US2605661048> gab im frühen Handel um 0,49 Prozent auf 34 816 Punkte nach.

Neben dem Konflikt um die Ukraine rückt das Protokoll der vergangenen Sitzung der US-Notenbank Fed in den Fokus - und damit die Angst der Anleger vor schnell steigenden Leitzinsen. Es wird zwei Stunden vor Handelsschluss veröffentlicht. In das Bild einer unverändert hohen Teuerung passt, dass die Preise für importierte Güter in den USA im Januar um fast elf Prozent gestiegen sind. Analysten hatten hingegen mit einem geringeren Plus gerechnet.

Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> sank um 0,65 Prozent auf 4442 Punkte. Stärker ging es für den technologielastigen Nasdaq 100 <US6311011026> mit 1,25 Prozent auf 14 438 Zähler abwärts.

Die Aktien von Kraft Heinz <US50076Q1067> setzten sich mit einem Aufschlag von fünf Prozent an die Spitze des S&P 500. Der Lebensmittelhersteller hat im Schlussquartal mit höheren Preisen für seine Produkte steigende Kosten mehr als ausgeglichen.

Ein Kursdesaster erlebten dagegen die Papiere von ViacomCBS <US92553P1021>, sie brachen um mehr als 20 Prozent ein. Zwar ist die Mediengruppe im Streaming-Geschäft zuletzt stark gewachsen. Die Investitionen für dieses Wachstum drücken aber auf die Ergebnisse.

Der Halbleiterhersteller Analog Devices <US0326541051> berichtete für das erste Geschäftsquartal zwar einen Ergebnisrückgang, schnitt aber dennoch besser ab als erwartet. Der Kurs rückte um 1,3 Prozent vor.

Der Apartment-Vermittler Airbnb <US0090661010> verbuchte zum Jahresende trotz Belastungen durch die grassierende Coronavirus-Variante Omikron kräftige Geschäftszuwächse. Dies ließ den Kurs um gut zwei Prozent steigen.