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ROUNDUP/Aktien New York: Stabilisierung bleibt fragil

NEW YORK (dpa-AFX) - Anleger haben sich am Donnerstag nach dem jüngsten Kursrutsch und der zaghaften Stabilisierung weiter nur vorsichtig auf das New Yorker Börsenparkett gewagt. US-Konjunkturdaten ergaben ein durchwachsenes Bild und boten nur wenig Orientierung. Die wichtigsten Aktienindizes schwankten um die Gewinnschwelle, nach einer Handelsstunde waren die Vorzeichen wieder rot.

Der Dow Jones Industrial <US2605661048> gab um 0,02 Prozent auf 31 129,97 Punkte nach, andere Indizes standen etwas stärker unter Druck. Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> verlor 0,35 Prozent auf 3932,25 Zähler. Der am Vortag stärker erholte technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 <US6311011026> sank um 0,74 Prozent auf 12 044,30 Punkte.

Nach dem unerwartet deutlichen Preisauftrieb für die US-Verbraucher habe die Abschwächung auf Herstellerebene am Vortag geholfen, die Gemüter wieder etwas zu beruhigen, hieß es bei der Credit Suisse. Davon ungeachtet wächst aber die Überzeugung der Experten, dass die US-Notenbank ihren restriktiven Zinskurs weiterfährt, selbst wenn das Wachstum leidet. Sie rechnen nun damit, dass die Fed den Leitzins bis auf 4,50 Prozent anheben wird.

Neue US-Konjunkturdaten lieferten kein klares Bild. Die Industrieproduktion ist im August überraschend etwas gesunken, die Einzelhandelsumsätze dagegen haben überraschend zugelegt. Im Bundesstaat New York hat sich die Industriestimmung überraschend deutlich aufgehellt, in der Region Philadelphia hat sich das Geschäftsklima aber deutlich verschlechtert.

Auf Unternehmensseite kam es bei den Adobe-Anlegern <US00724F1012> gar nicht gut an, dass der Konzern vor der Übernahme der Web-Design-Softwarefirma Figma steht. Die Unternehmen haben sich laut Mitteilung von Adobe auf einen Kaufpreis von rund 20 Milliarden US-Dollar geeinigt - eine Summe, an der Anleger offenbar zunächst stutzig werden, wie der Kursrutsch um 13,3 Prozent auf ein Tief seit April 2020 zeigt. Der Deal soll in bar und eigenen Aktien gezahlt werden.

Im Schlepptau mit Adobe standen IT- und Softwarefirmen allgemein auf den Verkaufslisten der Anleger. Die Papiere von IBM <US4592001014> und Microsoft <US5949181045> waren im Dow mit Abgaben von 1,7 und 2,0 Prozent unter den größten Verlierern. Zu diesen gehörten auch die Chevron <US1667641005>-Aktien mit einem Abschlag von zwei Prozent. Allgemein kamen die am Vortag noch stärker gefragten Ölwerte nun wieder unter Druck.

Um 4,2 Prozent aufwärts ging es für die Papiere von Netflix <US64110L1061>. Evercore ISI empfahl die Anteilsscheine des Streamingdienstes mit einem Kursziel von 300 Dollar. Analyst Mark Mahaney sieht vor allem enorme Chancen im günstigeren, werbefinanzierten Netflix-Abo, das 2023 starten soll. Zuletzt hatte der Streaming-König im hart umkämpften Markt zuschauen müssen, wie die Konkurrenz stärker wird. Vom Rekord bei gut 700 Dollar aus dem Herbst 2021 ist die Aktie mit 233 Dollar aber weit entfernt.