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ROUNDUP/Aktien New York Schluss: US-Renditen bremsen Kurse erneut aus

NEW YORK (dpa-AFX) -Die US-Börsen haben am Donnerstag Gewinne nicht halten können. Als am Anleihemarkt die Renditen erneut stiegen, gab der Leitindex Dow Jones Industrial US2605661048 seine Aufschläge größtenteils wieder ab. Zur Schlussglocke stand für den Dow ein Plus von 0,06 Prozent auf 37 775,38 Punkte zu Buche. Im Tageshoch hatte er noch um knapp ein Prozent zugelegt. Der marktbreite Index S&P 500 US78378X1072 schloss 0,22 Prozent im Minus bei 5011,12 Zählern.

Eine robuste US-Wirtschaft und eine hartnäckigere Inflation als erwartet sorgen seit Wochen für steigende Zinsen. Weil die Aktienbörsen gegenwärtig aber vor allem von den Erwartungen der Investoren an Zinssenkungen getrieben werden, belasten steigende US-Renditen die Aktienkurse oder bremsen sie zumindest. Am Dienstag hatte die Rendite zehnjähriger US-Staatspapiere mit 4,7 Prozent den höchsten Stand seit November 2023 erreicht.

Der technologielastige Nasdaq 100 US6311011026 gab um 0,57 Prozent auf 17 394,31 Punkte weiter nach. Die Nasdaq war in der monatelangen Börsen-Rally das Zugpferd und büßt diese Position nun immer mehr ein. Die Kursverluste in der Chip-Branche vom Vortag weiteten sich aus. NXP Semiconductors NL0009538784, Applied Materials US0382221051 und Micron US5951121038 verloren an Boden.

Unter den Einzelaktien fielen Tesla US88160R1014 mit einem Minus von 3,6 Prozent auf. Sie rutschten auf den tiefsten Stand seit Anfang 2023. Die Deutsche Bank hatte die Kaufempfehlung für die Papiere gestrichen und sieht nun rund 20 Prozent Abwärtspotenzial für den Kurs.

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Gesucht waren die Aktien von Krankenversicherern. Elevance Health stiegen um 3,2 Prozent, nachdem das Unternehmen die Gewinnprognose für das Gesamtjahr erhöht hatte. Das trieb den Kurs des Dow-Schwergewichts Unitedhealth US91324P1021 um 3 Prozent an.

Bei der Investmentgesellschaft Blackstone US09253U1088 blieb im ersten Quartal der Mittelzufluss hinter den Erwartungen zurück. Die Aktien verloren 2,3 Prozent.

Aktien von Jetblue US4771431016 stiegen angetrieben von einem positiven Kommentar der Investmentbank JPMorgan um 4,1 Prozent. Die Ziele der Fluggesellschaft für das zweite Quartal dürften die Erwartungen am Markt übertreffen, so Analyst Jamie Baker. Alaska Air US0116591092 gewannen beflügelt von einer optimistischen Gewinnprognose für das zweite Quartal 4 Prozent.

Nach einer Erholung am Vortag nahmen die US-Anleihen am Donnerstag den Abwärtstrend wieder auf. Der Terminkontrakt für zehnjährige Anleihen (T-Note-Future) verlor 0,30 Prozent auf 107,83 Punkte. Die Rendite zehnjähriger Staatspapiere stieg entsprechend auf 4,64 Prozent.

Am Devisenmarkt lasteten solide Konjunkturdaten aus den USA auf dem Euro. Dieser notierte im späten New Yorker Handel auf 1,0644 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0679 (Mittwoch: 1,0638) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9364 (0,9400) Euro gekostet./bek/he

--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---