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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax legt vor US-Arbeitsmarktbericht zu

·Lesedauer: 3 Min.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Vor dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht hat der Dax <DE0008469008> am Freitag im frühen Handel seine Gewinne weiter ausgebaut. Mit einem Plus von 0,51 Prozent auf 15 683,25 Punkte knüpfte der deutsche Leitindex an seine Vortageserholung an. Nach einer bislang recht zögerlich verlaufenen Börsenwoche ist die Bilanz damit leicht positiv. Schützenhilfe leisteten einmal mehr die US-Börsen, wo der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> zuletzt erneut einen Rekord erzielt hatte. Insgesamt kommt der Dax aber schon seit Wochen unter dem Strich nicht mehr vom Fleck.

Auch der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Werte kam am Freitag nach einem zunächst zögerlichen Start mehr in Schwung und rückte um 0,33 Prozent auf 34 365,88 Zähler vor. Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> als Leitindex der Eurozone stieg um 0,48 Prozent auf 4098,32 Punkte.

Als Highlight der Woche werden im späteren Handelsverlauf in den Vereinigten Staaten die monatlichen Beschäftigungszahlen veröffentlicht. Die Anleger schauen hier sehr genau hin, denn "vor allem der Arbeitsmarktbericht dient dazu, genauere Erwartungen über den Zinspfad der Fed herzuleiten", sagte Volkswirt Cyrus de la Rubia von der Hamburg Commercial Bank.

Experten rechnen damit, dass die größte Volkswirtschaft der Welt sich auch im Juni von den Folgen der Pandemie weiter erholt haben dürfte. Allerdings besteht bei unerwartet guten Daten auch die Gefahr, dass sich Inflations- und Zinssorgen am Markt wieder entfalten. Lohnen dürfte sich hier insbesondere ein Blick auf die Entwicklung der Löhne und Gehälter.

"Wie schon bei den letzten Arbeitsmarktberichten wäre für die Börsen ein mittelguter Report die beste Variante", glaubt deshalb Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Dieser müsste gut genug ausfallen, "um eine positive Entwicklung der US-Wirtschaft zu demonstrieren. Aber gleichzeitig nicht so stark, dass die Rufe nach einer früheren Zinserhöhung noch lauter werden", so Altmann.

Im Dax waren die Autobauer mit Gewinnen zwischen rund einem halben Prozent für Volkswagen <DE0007664039> bis zu knapp einem Prozent für BMW <DE0005190003> gefragt. Börsianer verwiesen auf starke US-Absatzzahlen. Auch europaweit gehörte der Sektor zu den Favoriten, der nach seinem starken Anstieg bis Anfang Juni zuletzt wieder in den Korrekturmodus geschwenkt war.

Adidas <DE000A1EWWW0> näherten sich mit zuletzt plus 1,10 Prozent dem erst kürzlich erreichten Rekord. Sie profitierten von einer Analysten-Studie: Berenberg-Analyst Graham RenwicksSieht noch Kurspotenzial und rechnet mit einem soliden Zwischenbericht des Sportartikel- und Lifestyle-Konzerns bei der Vorlage der Halbjahreszahlen. Dax-Spitzenreiter Delivery Hero <DE000A2E4K43> stiegen nach einer Kurszielanhebung duch JPMorgan um 1,5 Prozent.

Im MDax litten Evonik <DE000EVNK013> hingegen unter einem negativen Votum der US-Investmentbank Goldman Sachs und verloren als eines der Schlusslichter mehr als zwei Prozent. Analystin Georgina Iwamoto sprach sich für einen Verkauf der Papiere aus, nachdem sie zuvor noch eine Kaufempfehlung abgegeben hatte. Die Expertin senkte ihre Ergebnisschätzungen für den Spezialchemiekonzern und sieht inzwischen attraktiveres Kurspotenzial bei dessen Wettbewerbern.

Papiere des Online-Brokers Flatexdegiro <DE000FTG1111> gaben nach einer Aktienplatzierung durch Altaktionäre zu 109 Euro das Stück deutlich nach, sie rutschten um mehr als zweieinhalb Prozent ab. Der im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> notierte Konzern hofft durch den damit steigenden Streubesitz auf eine Aufnahme in den MDax spätestens zum Jahresende.

In den hinteren Börsenreihen verteuerten sich die Aktien des Leasingspezialisten Grenke <DE000A161N30> nach Zahlen zum Neugeschäft um fast 2,8 Prozent. Dass der Konzern sich immer weiter aus dem Corona-Tief herausarbeitet, gab Auftrieb.

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