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ROUNDUP 2: Ceconomy wird zuversichtlicher beim Gewinn und übertrifft Analysten

(neu: Kursentwicklung und Analyst)

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Elektronikhändler Ceconomy DE0007257503 hat seine Gewinnprognose dank gut laufender Geschäfte in West- und Südeuropa präzisiert. Dabei peilt der Betreiber der Elektronikmärkte Media Markt und Saturn für das laufende Geschäftsjahr 2023/24 beim operativen Gewinn (bereinigtes Ebit) mehr an, als Experten auf ihren Zetteln haben. Im zweiten Geschäftsquartal schreibt der Konzern hier nach einem Verlust im Vorjahreszeitraum wieder einen Gewinn.

Nach der überraschenden Veröffentlichung der Zahlen gewannen die Ceconomy-Papiere in der Spitze fast neun Prozent. Am Montagnachmittag notierten die Scheine immer noch gut fünf Prozent höher. Seit dem Jahreswechsel bleibt den Ceconomy-Aktionären aber immer noch ein Wertrückgang von über 5 Prozent. Anleger mit einer Haltedauer von drei Jahren verzeichnen eine Entwicklung von etwa 45 Prozent weniger.

Wie das im SDax DE0009653386 gelistete Unternehmen am Montag in Düsseldorf weiter mitteilte, werde im Geschäftsjahr 2023/24 (per Ende September) beim um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) ein Anstieg auf 290 bis 310 Millionen Euro erwartet. Dabei soll vor allem die Region West- und Südeuropa (Belgien, Italien, Luxemburg, die Niederlande und Spanien) beitragen.

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Bislang hatte Ceconomy nur eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr in Aussicht gestellt. 2022/23 war das operative Ergebnis um rund 17 Prozent auf 243 Millionen Euro gestiegen. Analysten hatten im Schnitt nach Angaben des Unternehmens einen bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern von 273 Millionen Euro auf dem Zettel. Beim Umsatz rechnet das Unternehmen - bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte - weiter mit einem leichten Anstieg über alle Segmente hinweg. Im vergangenen Geschäftsjahr hatten die Erlöse gut 22,2 Milliarden Euro betragen.

Nach Ansicht von Bryan-Garnier-Analyst Clément Genelot dürfte der deutliche Schub beim operativen Gewinn vor allem aus Spanien und Italien kommen. Beide Märkte hätten sich besser entwickelt als vermutet. Damit dürfte auch der Druck auf die deutschsprachige Region nachlassen - bisher hatte Ceconomy vor allem dort im Tagesgeschäft Kasse gemacht. Die bisherige Entwicklung sei etwas enttäuschend, schrieb der Experte.

Im zweiten Geschäftsquartal legte der Erlös währungs- und portfoliobereinigt nach vorläufigen Berechnungen um 6,5 Prozent zu, wie der Elektronikhändler weiter mitteilte. Das operative Ergebnis habe wie erwartet fünf Millionen Euro betragen. Im Vorjahreszeitraum hatte Ceconomy noch einen Verlust von 21 Millionen Euro gemacht. In den ersten sechs Monaten seien die Erlöse um 4,8 Prozent gewachsen, der operative Gewinn habe sich um 43 Millionen auf 253 Millionen Euro verbessert.

Die Düsseldorfer wollen wie geplant am 15. Mai ihre detaillierte Halbjahresbilanz veröffentlichen.