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Risiken für Autosparte: Rheinmetall blickt vorsichtiger auf Umsatzentwicklung

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Trübere Perspektiven für die weltweite Autoproduktion stimmen den Autozulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall <DE0007030009> vorsichtiger für das laufende Jahr. Das Unternehmen geht laut einer Mitteilung vom Mittwoch nun von einem Umsatzwachstum aus eigener Kraft um rund 15 Prozent aus. Das ist das untere Ende der bisherigen Prognosespanne von 15 bis 20 Prozent. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern 5,66 Milliarden Euro umgesetzt.

Der Konzern verweist auf die "hohen Risiken hinsichtlich der Entwicklung der globalen Automobilproduktion." Am Gewinnausblick ändert sich nichts. Der MDax <DE0008467416>-Konzern rechnet mit einer Verbesserung des operativen Ergebnisses und einer operativen Ergebnisrendite von über elf Prozent.

Die Aktien gerieten dennoch unter Druck und fielen um drei Prozent. Der Kurs hat sich damit im bisherigen Jahresverlauf aber immer noch mehr als verdoppelt. Die Rüstungssparte des Konzerns profitiert stark von steigenden Wehrausgaben westlicher Länder infolge des Krieges Russlands gegen die Ukraine.

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