Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.169,98
    -93,13 (-0,61%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.080,15
    -27,87 (-0,68%)
     
  • Dow Jones 30

    34.580,08
    -59,71 (-0,17%)
     
  • Gold

    1.782,10
    +21,40 (+1,22%)
     
  • EUR/USD

    1,1317
    +0,0012 (+0,10%)
     
  • BTC-EUR

    43.005,40
    +295,57 (+0,69%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.367,14
    -74,62 (-5,18%)
     
  • Öl (Brent)

    66,22
    -0,28 (-0,42%)
     
  • MDAX

    33.711,12
    -63,31 (-0,19%)
     
  • TecDAX

    3.759,02
    -14,20 (-0,38%)
     
  • SDAX

    16.054,71
    -175,92 (-1,08%)
     
  • Nikkei 225

    28.029,57
    +276,20 (+1,00%)
     
  • FTSE 100

    7.122,32
    -6,89 (-0,10%)
     
  • CAC 40

    6.765,52
    -30,23 (-0,44%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.085,47
    -295,85 (-1,92%)
     

Recyclingquoten bei Verpackungen erfüllt

·Lesedauer: 2 Min.

Berlin (dpa) - Die Masse an recycelten Verpackungen ist im vergangen Jahr erneut gestiegen. 2020 wurden insgesamt rund 5,8 Millionen Tonnen Verpackungen aus dem privaten Endverbrauch wieder aufbereitet - ein Plus von 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das geht aus Zahlen der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) hervor, die am Donnerstag in Berlin gemeinsamen mit dem Umweltbundesamt veröffentlicht wurden. Damit hätten die Dualen Systeme die gesetzlich vorgegebenen Recyclingquoten erreicht. Die Dualen Systeme sind für die Sammlung, Sortierung und Verwertung gebrauchter Verpackungen zuständig und verpflichtet, die entsprechenden Mengen der ZSVR zu melden.

Vor allem wegen großer Fortschritte bei recyclinggerecht gestalteten Verpackungen seien die Quoten erreicht worden. «Das Marketing hat die ökologische Verpackung entdeckt. Ist es die recyclinggerechte Monoverpackung, die zudem Material spart, dann hat der Mindeststandard seine Wirkung erzielt», sagte Gunda Rachut, Vorständin der für die ZSVR zuständigen Stiftung. Jedoch: «Wenn es ein schwer recycelbarer Materialverbund ist, der nur mit brauner Farbe 'Öko' suggeriert, dann ist das in Bezug auf die Kreislaufwirtschaft eine Sackgasse.»

Auch das Umweltbundesamt appellierte daher an die Hersteller, ihre Verpackungen weiter zu überprüfen und systematisch ökologisch zu optimieren. Trotz der positiven Nachrichten seien «die verblieben Herausforderungen schon auch noch gewaltig», sagte Bettina Rechenberg, Fachbereichsleiterin im Umweltbundesamt (UBA).

«Bei der Verpackungsgestaltung und bei der Verpackungsentsorgung entscheidet sich aus unserer Sicht schon in den nächsten Jahren, ob ein Übergang zu einer echten Kreislaufwirtschaft im Bereich Verpackungen gelingt.» Das Umweltbundesamt fordert in dem Zusammenhang deutlich mehr Mehrwegverpackungen, etwa beim Versandhandel und dem «to go»-Verzehr.

«Die Richtung ist positiv: Das Verpackungsgesetz hat die notwendigen Entwicklungen angestoßen», sagte Rachut. «Für die nicht vermeidbare Verpackung gibt es keine Entschuldigung mehr, sie nicht als zukünftige Ressource zu gestalten.» Die Zentrale Stelle Verpackungsregister in Osnabrück ist eine Stiftung. Seit Anfang 2019 ist sie als Behörde für mehr Transparenz und Kontrolle beim Verpackungsrecycling zuständig.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.