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Rückschlag für Richard Branson: Weltraumfirma Virgin Orbit ist insolvent

Richard Branson – Pionier der privaten Raumfahrt – hat mit der Pleite von Virgin Orbit einen Rückschlag erlitten. - Copyright: ADRIAN DENNIS/AFP/GettyImages
Richard Branson – Pionier der privaten Raumfahrt – hat mit der Pleite von Virgin Orbit einen Rückschlag erlitten. - Copyright: ADRIAN DENNIS/AFP/GettyImages

Guten Morgen! Während ihr geschlafen habt, ging andernorts die Arbeit in der Digitalszene weiter.

Die Top-Themen:

Virgin Orbit hat in den USA Insolvenz angemeldet. Die Raumfahrtfirma hatte eben noch den Großteil ihrer Mitarbeiter entlassen – 675 Angestellte erhielten eine Kündigung. Nun plant das Unternehmen des britischen Milliardärs Richard Branson einen Verkauf im Rahmen des US-amerikanischen Insolvenzverfahrens Chapter-11. Virgin Orbit war nach einem gescheiterten Satellitenstart im Januar in einen finanziellen Engpass geraten.

Der Konkurs hat auch die Aktien von Bransons anderem Raumfahrtunternehmen, Virgin Galactic, negativ beeinflusst. Auch für Branson selbst ist die Pleite ein großer Imageschaden: Der Brite galt bisher wie Jeff Bezos und Elon Musk als einer der Pioniere der privaten Raumfahrtindustrie. Er ist seit Anfang der 2000er Jahre in dem Markt tätig. Der Prototyp Spaceshipone flog 2004 an den Rand des Weltraums. Virgin Orbit begann 2017 als Ableger von Virgin Galactic und ging im Dezember 2021 an die Börse. [Mehr bei Tagesschau, Bloomberg und Wall Street Journal]

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Auf Gründerszene: Der Hype um ChatGPT hat auch für Startups absehbare Folgen. Denn viele Geschäftsmodelle könnten in der Zukunft von Künstlicher Intelligenz (KI) bedroht sein. Für Björn Loose, Partner beim Berliner VC Cavarly, ist die Konsequenz klar: Gründerinnen und Gründer müssen die Risiken (und Chancen) von KI schon beim Fundraising im Auge haben. Was das in der Praxis bedeutet, lest ihr im Text von Nina Anika Klotz. [Mehr bei Gründerszene+]

Und hier die weiteren Schlagzeilen der Nacht:

Amazon Web Services (AWS) hat ein zehnwöchiges Programm für Startups im Bereich generative Künstliche Intelligenz (KI) aufgestellt. Die Amazon-Cloudtochter will Unternehmen weltweit Zugang zu KI-Modellen und -Tools geben. Am Ende des Programms soll ein Demo-Tag in San Francisco stattfinden. Akzeptierte Startups erhalten ein AWS-Guthaben in Höhe von bis zu 300.000 US-Dollar, um den Aufbau ihrer Unternehmen zu unterstützen. Bewerbungen können innerhalb der nächsten zwei Wochen eingereicht werden. Zehn Startups sollen für das Programm ausgewählt werden. [Mehr bei Techcrunch]

Tiktok steht weiterhin in der Kritik: Nachdem zuletzt auch Australien die Kurzfilmplattform von Regierungsgeräten verbannt hat, wurde die App nun von den britischen Datenschutzbehörden abgestraft. Sie muss eine Geldstrafe von 12,7 Millionen Pfund zahlen, nachdem die Daten von Kindern laut der Behörden nicht ausreichend geschützt worden sind. Demnach erlaubte Tiktok 1,4 Millionen Kindern unter 13 Jahren die Nutzung der App im Jahr 2020, obwohl die eigenen Regeln vorschreiben, dass Nutzer älter sein müssen, um ein Tiktok-Konto zu erstellen. [Mehr bei Reuters und CNBC]

Entlassungen: Amazon kündigt laut Medienberichten rund 100 Mitarbeitern in seiner Videospielabteilung. Darunter sind Mitarbeiter der Game Growth-Gruppe, des Gaming-Studios von Amazon in San Diego und von Prime Gaming, einem Angebot, das sich an Mitglieder des Treueprogramms von Amazon richtet. Erst im vergangenen Monat kündigte Amazon-CEO Andy Jassy an, weitere 9000 Mitarbeiter entlassen zu müssen. Zuvor war bereits eine Kündigungsrunde bekannt gegeben worden, die mehr als 18.000 Mitarbeiter betraf. [Mehr bei CNBC und Bloomberg]

Investment: Layerzero, ein Blockchain-Infrastruktur-Startup, hat in einer Finanzierungsrunde der Serie-B 120 Millionen US-Dollar eingesammelt. Die kanadische Firma wird damit mit drei Milliarden Dollar bewertet. Dies ist eine der größten Finanzierungsrunden für Krypto-Startups seit dem Zusammenbruch der Krypto-Börse FTX. Unter den insgesamt 33 Investoren sind der Krypto-Arm von Andreessen Horowitz, Sequoia Capital, Circle Ventures und Opensea Ventures. [Mehr bei The Information]

BMW und Stellantis sollen laut eines Berichts des „Wall Street Journal“ Gespräche mit Panasonic führen. Dabei geht es anscheinend um die Zusammenarbeit beim Bau von Batteriewerken für Elektrofahrzeuge in Nordamerika. Panasonic ist auf zylindrische Batterien spezialisiert, die einer übergroßen Version der AA-Batterien ähneln, die üblicherweise in Verbrauchergeräten verwendet werden. In den letzten zehn Jahren hat das in Japan ansässige Panasonic Milliarden von zylindrischen Zellen für Autohersteller wie Tesla produziert. [Mehr bei Wall Street Journal]

Unser Lesetipp auf Gründerszene: Die Fotoplattform Eyeem bekam viel Hype, als Star-Investor Peter Thiel einstieg und sie kurzzeitig sogar an Instagram vorbeizog. Doch nun steht es schlecht um den Berliner Startup-Pionier: Eyeem meldet Insolvenz an. [Mehr bei Gründerszene]

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